Gredig wiederholte damit die Aussagen vom Dienstagabend. Die Stimmen der elfköpfigen Fraktion der Grünliberalen würden bei der Bestätigungswahl von FDP-Bundesrat Ignazio Cassis aufgeteilt: ein Teil werde Cassis wählen, ein Teil den Kandidaten der Grünen, Nationalrat Gerhard Andrey.
Mittelfristig müsse das politische Zentrum gestärkt werden, so Gredig. Vier Sitze für SVP und FDP seien zu viele, so wie auch ein dritter linker Sitz zu viel wäre. Es dürfe aber nicht sein, dass rund ein Viertel der Wählerschaft nicht im Bundesrat vertreten sei.
"Die Grundidee der Konkordanz ist nicht der Machterhalt, sondern der Einbezug aller wichtigen Kräfte in der Regierung."