Mit seiner Homogenität bilde der Bundesrat die Bevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und politische Orientierung nicht ab. Man werde alles daran setzen, die Machtverhältnisse bei der nächsten Vakanz wieder ausgeglichener zu gestalten, teilte die Partei weiter mit. Man erwarte vom neu gewählten Bundesrat, dass es sich auf nationaler Ebene stärker für soziale und globale Gerechtigkeit einsetze, als er dies in seinem Heimatkanton Zug bisher getan habe.
Die neue Konstellation des Bundesrates müsse nun dringend Ordnung ins Verteidigungsdepartement (VBS) bringen. Es brauche einen Marschhalt bei der Erhöhung des Armeebudgets, bis sich die Lage im VBS normalisiert habe. Auch forderten die Grünen die SVP auf, das VBS zu übernehmen - dies aufgrund der zuletzt "heftigen Kritik" der Partei an dem Departement.
Aussenpolitisch fordern die Grünen, dass der Bundesrat - angesichts der drohenden Isolation der Schweiz auf der internationalen Bühne - "seine Verantwortung für den Schutz der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie wahrnimmt".
Die Alternativen - die Grünen des Kantons Zug (ALG) freuten sich laut einer Mitteilung über die Wahl von Martin Pfister in den Bundesrat. Nach über 20 Jahren sei die Zentralschweiz wieder vertreten. "Die Alternativen-die Grünen sind überzeugt, dass er mit wichtige Anliegen der Region einbringen wird", hiess es. Gerade im Bereich der Infrastruktur stünden mit dem Zimmerberg Basistunnel 2 sowie dem Tiefenbahnhof Luzern wichtige Grundsatzentscheide an.