Pfister werde vom ersten Tag an liefern müssen. Ob er das könne, wisse man nicht so genau, schreibt das Blatt. Pfister werde sich gegen machtbewusste Kräfte im VBS und im Bundesrat durchsetzen müssen. "Allein mit Umgänglichkeit und Konsensorientierung wird er nicht reüssieren."
Mit einem zurückhaltenden, fast schon demütigen Auftritt habe es der vermeintliche Alibikandidat jedoch geschafft, die Mehrheit des Parlamentes zu überzeugen. Das von Markus Ritter offen zur Schau gestellte Machtbewusstsein habe viele im Bundeshaus genervt.
Der Zuger Regierungsrat stehe für eine urbane, multikulturelle Schweiz, die im Bundesrat bisher untervertreten sei, würdigt der "Tages-Anzeiger" Pfisters Wahl weiter.
Der mutmasslich neue Verteidigungsminister müsse nun rasch und verbindlich Mehrheiten für eine gesamtheitliche schweizerische Sicherheitspolitik schaffen. "Es ist Pfister mit seinem integrativen Wesen und der Erfahrung im Militär zuzutrauen, dass er die verschiedenen Interessen ausbalancieren kann."