Nach dem Nationalrat hat am Mittwoch auch der Ständerat einer entsprechenden Motion von Nationalrat Matthias Samuel Jauslin (AG/GLP) zugestimmt. Sie geht damit zur Umsetzung an den Bundesrat, welcher das Betäubungsmittelgesetz entsprechend anpassen soll. Er beantragte Annahme der Motion.
Jauslin argumentierte, die Erforschung und Anwendung von Psychedelika habe an Bedeutung gewonnen. Die Entwicklung von Medikamenten in diesem Gebiet erfolge oft international. Eine internationale Kooperation gestalte sich aber bisher schwierig.
Dies, weil Substanzen für im Ausland bewilligte Projekte nur dann exportiert werden könnten, wenn das Gesetz dafür die Möglichkeit von Ausnahmen vorsehe. Der Ständerat nahm die Motion diskussionslos an.