Nationalratspräsident Andreas Aebi traf sich am Montag, 15. November 2021, zu einem Arbeitsgespräch mit seinem österreichischen Amtskollegen Wolfgang Sobotka in Wien. Auf der Agenda standen die nachbarschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Österreich, die Bewältigung der Covid-19-Pandemie sowie die Beziehungen zur Europäischen Union.

Am 14. November 2021 reiste Andreas Aebi nach Wien für einen offiziellen Besuch beim Präsidenten des österreichischen Nationalrates, Wolfgang Sobotka. Im Mittelpunkt des Aufenthalts in Wien, der durch ein kulturelles Rahmenprogramm abgerundet wurde, stand ein Arbeitsgespräch der beiden Präsidenten.

Andreas Aebi und Wolfgang Sobotka tauschten sich über die bilateralen Beziehungen der beiden Länder und die nachbarschaftliche Zusammenarbeit während der Corona-Pandemie aus. Thematisiert wurde auch die Umsetzung der Absichtserklärung über die strategische Partnerschaft zwischen der Schweiz und Österreich, welche im vergangenen Juni von Bundesrat Ignazio Cassis und dem damaligen österreichischen Aussenminister Alexander Schallenberg in Wien unterzeichnet wurde. Diese Absichtserklärung ist ein unverbindliches Instrument, mit dem die Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen – z. B. Verstärkung bei der Interessenvertretung oder gegenseitige Unterstützung in Drittstaaten – ausgeweitet werden soll. Diskutiert wurde zudem über die Beziehungen der Schweiz und Österreichs zur Europäischen Union.

Das Treffen schloss sich an den engen bilateralen Austausch an, der sich in den letzten Jahren – insbesondere auch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie – zwischen den beiden Parlamenten etabliert hat.


Besuch von Nationalratspräsident Andreas Aebi in Wien ©Parlamentsdirektion/Johannes Zinner


Gästebucheintrag mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (links) ©Parlamentsdirektion/Johannes Zinner


Nationalratspräsident Andreas Aebi mit dem Präsidenten des österreichischen Nationalrates, Wolfgang Sobotka. ©Parlamentsdirektion/Johannes Zinner


Tribünenbesuch während einer Sitzung des österreichischen Nationalrates. ©Parlamentsdirektion/Johannes Zinner