Vom 26. Juni bis 1. Juli besuchte eine Ständeratsdelegation unter der Leitung von Ständeratspräsident Raphaël Comte (FDP. Die Liberalen, NE) die Staaten Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Auf Einladung von Mars Di Bartolomeo, Präsident der Abgeordnetenkammer des Grossherzogtums Luxemburg, weilte die Delegation vom 26. – 28. Juni im Grossherzogtum Luxemburg. Anschliessend ging die Reise weiter nach Brüssel, wo die schweizerische Delegation von der belgischen Senatspräsidentin Christine Defraigne empfangen wurde. In Brüssel ebenfalls auf dem Programm stand ein Treffen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz. Abschluss der Reise bildete ein zweitätiger Aufenthalt in den Niederlanden, wo unter anderem ein Treffen mit Senatspräsidentin Ankie Broekers-Knol stattfand.
Die Schweizer Delegation tauschte sich mit den Gesprächspartnern über die bilateralen Beziehungen und europapolitische sowie verkehrspolitische Fragen aus. Aufgrund aktueller Ereignisse waren der EU-Austritt Grossbritanniens und dessen Auswirkungen auf Europa ein vieldiskutiertes Thema. Weiter konnte sich die Schweizer Delegation ein vertieftes Bild von der Rolle des Senats in den verschiedenen Ländern machen.
Ständeratspräsident Raphaël Comte wurde von einer Delegation begleitet, die sich aus der 2. Vizepräsidentin des Ständerates Karin Keller-Sutter (FDP, SG), Ständerat Robert Cramer (GP, GE), Ständerat Thomas Minder (Parteilos, SH), Ständerätin Géraldine Savary (SP, VD), Ständerätin Anne Seydoux-Christe (CVP, JU) sowie Martina Buol, Stv. Generalsekretärin der Bundesversammlung und Sekretärin des Ständerates und Nina Wirth, Aussenpolitische Beraterin zusammensetzte.