7. Juni 2008

José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, traf sich am 6. und 7. Juni 2008 anlässlich seines ersten offiziellen Besuchs in Bern auf eigenen Wunsch mit Nationalratspräsident André Bugnon und Ständeratspräsident Christoffel Brändli.

Bei diesem Höflichkeitsbesuch bei den Präsidenten der eidgenössischen Räte konnte die Stellung des Schweizer Parlaments in der aktuellen Europapolitik verdeutlicht werden. In der Diskussion über die Personenfreizügigkeit sprachen sich André Bugnon und Christoffel Brändli klar für deren Weiterführung sowie deren Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien aus.

José Manuel Barroso stellte mit Genugtuung fest, dass die Voten des Schweizer Parlaments eine Tendenz zur Öffnung erkennen lassen. Auch die Schweiz solle sich an den EU-Grundsatz halten, wonach alle Mitgliedstaaten gleich zu behandeln sind. Die Europäische Union sei und bleibe für die Schweiz eine loyale Partnerin und Verbündete, die die schweizerischen Eigenheiten respektiere.