Am Mittwoch, 13. März 2019, empfing Nationalratspräsidentin Marina Carobbio Guscetti den Präsidenten des mongolischen Parlaments, Gombojav Zandanshatar, in Bern. Der Besuch in der Schweiz, der für den erst kurz zuvor – am 1. Februar 2019 – ins Amt gewählten Parlamentspräsidenten die erste offizielle Auslandsreise war, bot Gelegenheit für einen ersten Austausch und die Pflege der parlamentarischen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Mongolei.
Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Marina Carobbio Guscetti und Gombojav Zandanshatar standen die Zusammenarbeit der beiden Länder und die Festigung der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen. Der mongolische Parlamentspräsident und seine Delegation trafen im Weiteren Ständeratspräsident Hans Stöckli zu einem offiziellen Arbeitsessen und den Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates, Filippo Lombardi. Bei diesen beiden Treffen wurde eingehend über die Besonderheiten des Verhältnisses zwischen der Schweiz und der Mongolei diskutiert.
Die Parlamentsdienste der Schweizer Bundesversammlung führen derzeit in der Mongolei ein Projekt der parlamentarischen technischen Zusammenarbeit durch, bei dem sie das Sekretariat des mongolischen Parlaments bei einer Politikevaluation assistieren. Dieses Projekt erfolgt im Rahmen eines Unterstützungsprogramms der DEZA für das mongolische Parlament.
Gombojav Zandanshatar traf sich bei seinem Aufenthalt in Bern zudem zu Gesprächen mit der Direktorin der Politischen Direktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Staatssekretärin Pascale Baeriswyl, und der Leiterin des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen des Eidgenössischen Finanzdepartements, Staatssekretärin Daniela Stoffel.
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Mongolei nahmen ihre Anfänge in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre, als die ersten Schweizer Unternehmen Handelsbeziehungen mit diesem Land aufnahmen. Die Schweiz war die erste nicht sozialistische Handelspartnerin der Mongolei. Am 20. Mai 1964 erkannte die Schweiz die Volksrepublik Mongolei offiziell an. Als die Demokratisierung der Mongolei 1990 begann, intensivierten sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Angesichts der extrem harten Winter Ende der 1990er-Jahre bot die Schweiz humanitäre Hilfe an, die ab 2002 zur Entwicklungszusammenarbeit wurde.
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