Die Vizepräsidentin des Nationalrates, Christine Egerszegi-Obrist, hat auf Einladung des Vizepräsidenten des slowakischen Parlamentes, B. Bugár, die slowakischen Republik vom10. bis 12. Oktober 2005 offiziell besucht.
Aus dem Kreis des slowakischen Nationalrates wurden zudem Gespräche mit dem Vorsitzenden des aussenpolitischen Ausschusses, P. Paska, sowie mit den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Wohnen, J. Brocka, geführt. Ferner kam es zu einer Begegnung mit der Abgeordneten J. Tkácová, die der schweizerisch-slowakischen Parlamentariergruppe vorsteht.
Aus Regierungskreisen traf die Vizepräsidentin mit dem stellv. Ministerpräsidenten der Slowakischen Republik für Europa-Angelegenheiten, Menschenrechte und Minderheiten, P. Csaky, dem Minister für Arbeit, Soziales und Familie, L. Kaník, sowie mit dem Staatssekretär des Aussenministeriums, J. Berenyi, zusammen.
Die Diskussionen fanden in einer überaus freundschaftlichen und konstruktiven Atmosphäre statt und boten eine hervorragende Gelegenheit die noch junge Demokratie mit ihren Herausforderungen und Problemen näher kennen zu lernen. Aufhorchen liessen in der letzten Zeit insbesondere etliche Reformprojekte (u.a. die sog. flat tax) sowie die beeindruckenden wirtschaftlichen Erfolge der Slowakei.
Die Visite bot ebenfalls die Gelegenheit mit der slowakischen Seite über das Vorgehen im Zusammenhang mit den Kohäsionsgeldern zu sprechen. Die Schweiz will diese in Zuge der Bilateralen II gesprochenen Mittel für den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt ausschliesslich den 10 neuen EU-Mitglieder zu Gute kommen lassen.
Einigkeit bestand darin, die bilateralen Beziehungen, insbesondere auf parlamentarischer Ebene, weiter zu pflegen.