Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates (APKN) hat Mali als Destination ihrer diesjährigen Delegationsreise gewählt. Mali ist eines der Schwerpunktländer der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit im westlichen Afrika. Es liegt im Sahel-Raum, einer der ärmsten Regionen der Welt, und weist im westafrikanischen Vergleich relativ stabile und demokratische staatliche Strukturen auf. Die in diesem Zusammenhang eingeleiteten weiteren Demokratie- und Dezentralisierungsbestrebungen gilt es zu unterstützen. Durch den Besuch in Mali kann sich die Delegation zudem vor Ort mit den Problemen eines Entwicklungslandes auseinandersetzen und verschiedene von der Schweiz finanzierte Projekte der DEZA kennenlernen. Mit ihrem Besuch in Mali unterstreicht die APKN die Bedeutung, die Sie der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit beimisst.
Die Parlamentarierdelegation wird vom malischen Staatspräsidenten, Alpha Oumar Konaré, dem Premierminister, Ibrahim Boubajar Keita, sowie weiteren Regierungsmitgliedern empfangen. Ebenfalls vorgesehen ist ein Treffen mit dem Präsidenten der Nationalversammlung, Ali Nouhoum Diallo, sowie ein Meinungsaustausch mit Mitgliedern der Aussenpolitischen Kommission. Die Delegation ist daran interessiert zu erfahren, wie die von der Schweiz unterstützten Projekte von malischer Seite wahrgenommen werden. Sie wird sich über die politische Situation in Westafrika sowie die Entwicklungsperspektiven dieser Region und insbesondere Malis informieren.
Die Delegation wird vom Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Herrn François Lachat (C/JU), geleitet. Ihr gehören im weiteren die folgenden Kommissionsmitglieder an: Frau Rose-Marie Ducrot (C/FR), und die Herren Ruedi Baumann (G/BE), Remo Gysin (S/BS), René Moser (F/AG), Albrecht Rychen (V/BE), Peter Vollmer (S/BE), Hans Zbinden (S/AG), Jean Ziegler (S/GE).
P.S. Der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Herr François Lachat, hält sich nach seiner Rückkehr in die Schweiz für Auskünfte an die Journalisten zur Verfügung. Er ist ab dem 15. Juli 1999 unter Tel. 032 / 466 46 42 (Büro), 032 / 466 37 62 (privat) oder 079 / 250 44 81 (Natel) erreichbar
Bern, 01.07.1999 Parlamentsdienste