Als Schlüssel zum 21. Jahrhundert, wird die Weiterbildung für alle oft bezeichnet.
Mit der Standesinitiative des Kantons Solothurn (99.304) wird der Bund aufgefordert, seine Verantwortung in diesem Bereich verstärkt wahrzunehmen, um die Beteiligung der gesamten Bevölkerung an der Weiterbildung zu erhöhen. Hauptpunkt der Forderungen ist eine nachfragebezogene Förderung und Finanzierung.
Die Diskussion bestätigte, dass die steigende Bedeutung der Weiterbildung - u.a. auch als Prävention gegen die Arbeitslosigkeit - anerkannt wird. Sie zeigte aber auch auf, dass das Thema Weiterbildung ein weites Feld ist, um welches die Grenzen nicht von allen gleich gezogen werden. Die Kommission wird deshalb die Beratung an ihrer nächsten Sitzung fortführen und über das weitere Vorgehen entscheiden.
Zu Beginn der ersten Sitzung dieser neuen Legislaturperiode stellten Bundesrätin Ruth Dreifuss und Staatssekretär Charles Kleiber der WBK Vorhaben und Ziele für die Jahre 2000-2003 aus den Bereichen Bildung, Forschung und Kultur vor. - Ferner hat die WBK einen Katalog derjenigen Themen erarbeitet, mit welchen sie sich in den kommenden zwei Jahren zusätzlich auseinander setzen will.
Die Kommission tagte am 17. Januar 2000 unter dem Vorsitz von Ständerat Pierre-Alain Gentil (SP/JU) in Bern.
Bern, 18.01.2000 Parlamentsdienste