Die Kommission liess sich zu den geplanten Anpassungen bei der Testkostenübernahme konsultieren, die der Bundesrat am vergangenen Freitag vorgelegt hatte. In der Diskussion wurde betont, dass zusätzliche Anstrengungen beim Impfen absolut zentral sind, damit die Schweiz die Pandemie hinter sich lassen kann. Dazu müssen die Kantone mehr niederschwellige Angebote machen.
In einem Schreiben empfiehlt die Kommission dem Bundesrat dafür zu sorgen, dass die Kantone den negativ getesteten Personen überall dort ein Covid-Zertifikat ausstellen, wo repetitive PCR-Pooltests durchgeführt werden (insbesondere in Unternehmen und Bildungseinrichtungen). Zudem legt sie dem Bundesrat nahe zu prüfen, ob der Bund die Kosten der Antigen-Schnelltests bis Ende November übernehmen kann (mit 7 zu 4 Stimmen).
Die Kommission tagte am 28. September 2021 in Bern unter dem Vorsitz von Paul Rechsteiner (SP, SG) und in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset.