Name, VornameParteiDatum 
Salvioni, Sergio​PLR27.08.2017L'ancien conseiller national et aux Etats Sergio Salvioni (PLR/TI) est décédé dimanche dans un hôpital de Locarno (TI) après une longue maladie, a indiqué lundi sa famille. Il avait récemment fêté ses 90 ans.
Avocat et notaire, M. Salvioni a siégé sous la bannière libérale-radicale d'abord au Grand Conseil tessinois (1971-1987), puis au Conseil national (1983-1991) et au Conseil des Etats (1991-1995).
Le politicien a aussi présidé l'Entreprise électrique tessinoise (AET) entre 1989 et 1997. En 1986, Sergio Salvioni avait été nommé par le gouvernement philippin comme son représentant légal en Suisse pour récupérer les fonds déposés dans le pays par l'ex-président Ferdinand Marcos.
Maeder, Herbert​Parteilos23.01.2017Am 23. Januar ist Maeder kurz vor seinem 87. Geburtstag verstorben. ​
Der Ausserrhoder Herbert Maeder war ein bekannter Fotograf und sass als Parteiloser zwölf Jahre lang im Nationalrat. Er galt als Grüner der ersten Stunde.
Als 1983 der parteilose Herbert Maeder in Ausserrhoden in den Nationalrat gewählt wurde, war dies eine kleine politische Sensation. Es war ihm gelungen, der SP einen Sitz wegzunehmen. In Bern schloss sich Maeder der LdU-Fraktion an.
Der Bergsteiger und Fotojournalist politisierte als Landschaftsschützer und kämpfte in vorderster Reihe für die Rettung der Greina-Hochebene. Später wurde er Präsident der Greina-Stiftung. Er unterstützte die Gegnerschaft gegen den Flugplatz Altenrhein, war gegen den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen und engagierte sich im Nationalrat für Gewässerschutz und Landschaftsrappen. In eindrücklichen Voten wehrte er sich gegen den alltäglichen Rassismus in der Schweiz.
Sein grosses Thema als Fotograf waren die Berge - in der Ostschweiz, aber auch in Afghanistan. Maeder veröffentlichte mehrere erfolgreiche Bildbände. 2010, anlässlich seines 80. Geburtstags, zeigten vier Museen in Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen sein Schaffen in einer Gesamtschau.
Vischer, DanielGrüne17.01.2017

Der ehemalige Zürcher Nationalrat Daniel Vischer starb am 17. Januar 2017, einen Tag nach seinem 67. Geburtstag, an den Folgen seiner Krebserkrankung.
Politisiert hat der gebürtige Basler von Jugend an. Am 16. Januar 1950 als Sohn einer noblen Basler Familie geboren, stieg Vischer im jugendlichen Alter bei den Progressiven Organisationen der Schweiz (Poch) ein. 1973 wurde er ins Zentralsekretariat der Partei berufen. Im gleichen Jahr zog er von Basel nach Zürich und widmete sich in den nächsten Jahren hauptberuflich der Politik.
1983 wurde er in den Zürcher Kantonsrat gewählt. Nach Auflösung der Poch wechselte er 1990 zu den Grünen und war von 1999 an Chef der grünen Kantonsratsfraktion. Von 2000 bis 2005 engagierte er sich als Verfassungsrat für die neue Zürcher Kantonsverfassung.
Nach 20 Jahren im Kantonsrat gelang ihm 2003 der Sprung nach Bern. Sowohl im Kantonsrat als auch im Nationalrat war Vischer weit entfernt davon, ein Hinterbänkler zu sein. Seine leidenschaftliche Debattierlust, seine Scharfzüngigkeit, seine rhetorische Brillanz und gleichzeitig seine Bereitschaft, andere Meinungen gelten zu lassen, machten ihn zum Inbegriff des engagierten, über die Parteigrenzen hinaus geschätzten Parlamentariers.