Name, Vorname
ParteiDatum
​Biel, Walter
​LdU
​1.2.2024
​Walter Biel, Zürcher Nationalrat von 1967 bis 1991 für den Landesring der Unabhängigen (LdU), ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Er war u.a. Mitglied der Finanz-, der Wirtschafts- und der Kartellkommission, 1979 bis 1982 präsidierte er die Kommission zur Überprüfung von Nationalstrassenstrecken, die nach ihm «Kommission Biel» genannt wurde. Von 1978 bis 1985 war er Präsident des LdU Schweiz. Der in Basel promovierte Ökonom arbeitete von 1959 bis 1979 als Wirtschaftsredaktor bei der Zeitung "Die Tat" und hatte leitende Funktionen beim Migros-Genossenschafts-Bund inne.​
​Blum, Andreas
​SP
​26.01.2024
​Der frühere Berner Nationalrat Andreas Blum ist im Alter von 85 Jahren aus dem Leben geschieden. Der Sozialdemokrat gehörte dem Rat von 1975 bis 1979 an. Er trat nach so kurzer Zeit zurück, weil er zum Direktor des Radios der deutschen und rätoromanischen Schweiz gewählt worden war. Eine Funktion, die er 20 Jahre mit viel Engagement ausübte. Blum wuchs in Zug auf, liess sich in Zürich zum Schauspieler ausbilden und studierte später in Bern Geschichte und Philosophie. Daneben arbeitete er als Radiojournalist und Schauspieler für Film und Fernsehen. In den Sechziger- und Siebzigerjahren gehörte er zu den besten Modernen Fünfkämpfern der Schweiz.
Günter, Paul

LdU/SP

10.01.2024​

Der Berner alt Nationalrat und Chefarzt Paul Günter ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Zunächst politisierte Günter beim Landesring der Unabhängigen (LdU) und dann bei der SP. Der Berner Mediziner war Chefarzt im Bereich Anästhesie am Regionalspital Interlaken. Von 1972 bis 1979 war er Grossrat des Kantons Bern und ab 1979 Nationalrat. In der Grossen Kammer vertrat bis 1991 die damalige Partei des Landesrings der Unabhängigen. Ab 1995 politisierte er bis 2007 für die SP im Nationalrat. Unter anderem war er Mitglied der Parlamentarischen Untersuchungskommission PUK EJPD, welche die Fichen der Bundesanwaltschaft bekannt machte, sowie Präsident der parlamentarischen Delegation bei der Interparlamentarischen Union. ​


Name, Vorname
ParteiDatum
Marty, Dick

PRD​/PLR

28.12.2023

Nato il 7 gennaio 1945, Dick Marty è deceduto il 28 dicembre 2023 all’età di 78 anni. Dopo aver conseguito un dottorato in diritto all’Università di Neuchâtel, si dedica all’attività di ricerca per poi intraprendere la carriera di magistrato. Nel 1989 è eletto, nelle file del Partito liberale radicale, nel Consiglio di Stato del Canton Ticino: l’ex procuratore pubblico svolge la carica di direttore del Dipartimento delle finanze e dell’economia fino al 1995.

Dal 1995 al 2011 Dick Marty rappresenta il Canton Ticino al Consiglio degli Stati. Attraverso questo mandato, dal 1998 al 2011 rappresenta la Svizzera in seno all’Assemblea parlamentare del Consiglio d’Europa. In qualità di membro di questa istituzione, conduce diverse inchieste parlamentari dalle importanti ripercussioni internazionali, in particolare sulle prigioni segrete americane situate in Paesi membri del Consiglio d’Europa, sul traffico di organi organizzato dall’Esercito di liberazione del Kosovo durante la guerra in Kosovo e su casi di tortura nel Caucaso settentrionale.

Strenuo difensore dello Stato di diritto, della dignità umana e delle libertà civili, Dick Marty ha ottenuto numerosi riconoscimenti per il suo lavoro, tra cui un dottorato honoris causa dell’Università di Ginevra​​​.

​Grobet, Christian
​PS/Alliance de Gauche​
​17.12.2023
​Dans la nuit du 16 au 17 décembre 2023, Christian Grobet s’est éteint à l’âge de 82 ans. Durant une carrière s’étalant sur plus de 50 ans, l’homme d’État genevois occupa de très nombreuses responsabilités politiques : Conseil municipal de la Ville de Genève (1967 – 1969), Grand Conseil du canton de Genève (1969 – 1981 ; 1993 – 2005 ; 2013 - 2018), Conseil national (1975 – 1982 ; 1995 – 2003), Conseil d’État du canton de Genève (1981 – 1993), présidence du Conseil d'État du canton de Genève (1992 – 1993 ; 1985 – 1986), Assemblée constituante du canton de Genève (2008 – 2012). Les thématiques de prédilection de cet avocat de formation furent assurément le logement et l’aménagement du territoire. En plus d’être à l’origine d’une initiative populaire ayant conduit par l’intermédiaire d’un contre-projet direct à l’inscription dans la Constitution fédérale du principe de protection des locataires contre les loyers abusifs, Christian Grobet dirigea en tant que chef du Département des travaux publics du canton de Genève l’érection d’Uni-Mail, de l’Hôtel de Police, du nouveau Palais de justice, mais aussi de l’autoroute de contournement de Genève. Cet homme de gauche convaincu fut membre du Parti socialiste jusqu'en 1993, puis de divers partis d'extrême gauche genevois jusqu’à son décès. Si Christian Grobet fut en 1987 un moment pressenti pour succéder à Pierre Aubert au sein du Conseil fédéral, le groupe socialiste aux Chambres fédérales lui préféra finalement le neuchâtelois René Felber.

​Bühler, Robert
​FDP
​09.12.2023
​Der frühere Luzerner FDP-Ständerat und alt Regierungsrat Robert Bühler ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Von 1963 bis 1977 war er Luzerner Grossrat, 1977 bis 1989 Regierungsrat. 1989 wurde er in den Ständerat gewählt und vertrat den Kanton Luzern bis 1995 in Bern. Bühler war Mitglied der Sicherheitspolitischen- sowie der Geschäftsprüfungskommission. Auf Ende 1989 trat er als Regierungsrat zurück, um ein Doppelmandat zu vermeiden.

​Carobbio, Werner ​
​PS​
​07.11.2023

Il socialdemocratico ticinese Werner Carobbio è venuto a mancare all'età di 86 anni. Si impegnò come consigliere comunale a Lumino e poi nel Gran Consiglio ticinese, che presiedette anche nel 2005. È poi stato membro del Consiglio nazionale dal 1975 al 1999. Inizialmente come rappresentante del Partito socialista autonomo del Ticino, che ha co-fondato nel 1969. Dopodiché, dal 1987, è stato membro del gruppo parlamentare del PS. Professionalmente lo si ricorda come maestro.​ Come politico, si è battuto con passione e tenacia per gli interessi dei lavoratori, dei servizi pubblici e delle questioni sociali. Negli anni '70 ha guidato il sindacato ticinese degli insegnanti mentre negli anni '90 è stato presidente dell'Associazione Svizzera Inquilini.

​Eppenberger, Susi​
​FDP
​05.11​.2023

Im Alter von 92 Jahren ist die St. Galler Freisinnige Susi Eppenberger gestorben. In Herisau (AR) geboren und aufgewachsen, erwarb sie das Handelsdiplom und arbeitete als Sekretärin in einem Advokaturbüro und in der Industrie. Nach der Heirat war sie Mutter und Hausfrau und später administrative Leiterin der Tierklinik Nesslau (SG). 1972 wurde sie als eine der ersten Frauen in den St. Galler Kantonsrat gewählt. Von 1979 bis 1991 gehörte sie dem Nationalrat an, als erste FDP-Frau aus dem Kanton St. Gallen und erste Toggenburgerin. Ihre politischen Schwerpunkte lagen in der Aussen- und Entwicklungspolitik sowie beim Tierschutz. Sie engagierte sich auch für zahlreiche Stiftungen und Hilfswerke​​.​

​Pfund, Willy
​FDP
​10.10.2023

​Im Alter von 84 Jahren ist der aus dem Schwarzbubenland stammende Solothurner Freisinnige Willy Pfund gestorben. Der gelernte Kaufmann und spätere Vizedirektor des Bürgerspitals Basel war auf allen politischen Ebenen engagiert, so als Dornacher Gemeinderat, Kantonsrat un​d Präsident der Solothurner FDP. Von 1983 bis 1987 war er aktives Mitglied des Nationalrates. Dabei setzte er sich insbesondere für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, mehr Selbstverantwortung und eine glaubwürdige Landesverteidigung ein. Er vertrat auch die Interessen des Schiesssports als Präsident und späterer Ehrenpräsident des Solothurner Schiesssportverbandes. Während vieler Jahre war er Präsident des schweizerischen Vereins für ein freiheitliches Waffenrecht «Pro Tell».​

Gysin, Hans Rudolf​
​FDP​
19.08.2023

​Im Alter von 82 Jahren starb der Baselbieter FDP-Politiker Hans Rudolf Gysin. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie in Pratteln, studierte er Ökonomie und startete seine berufliche Karriere als Gewerbesekretär beim damaligen Gewerbeverband Baselland. Er war über 40 Jahre, bis 2012, einflussreicher und gut vernetzter Leiter und Direktor des Gewerbeverbandes, der 2000 in Wirtschaftskammer Baselland umbenannt wurde. Politisch war Hans Rudolf Gysin schon früh aktiv, so als Präsident des ​Baselbieter Jugendparlaments, als Prattler Einwohnerrat und 1979 bis 1988 als Landrat. Von 1987 bis 2011 war er Mitglied des Nationalrats. Hans Rudolf Gysin setzte sich insbesondere für die Stärkung des Gewerbes ein. Gleichzeitig war er ein überzeugter Verfechter der Sozialpartnerschaft und engagierte sich für die Berufsbildung.

Gros, Jean-Michel​
​PLD
​30.06.2023
​Jean-Michel Gros, libéral genevois, est décédé à l’âge de 70 ans. Diplômé d’œnologie, il a travaillé comme viticulteur à Satigny dans son propre vignoble. Il a siégé au Conseil municipal de cette même commune et a occupé le poste d’adjoint au maire. Il a aussi siégé au Grand Conseil genevois durant de nombreuses années. Conseiller national de 1987 à 1999, il a été à la tête du groupe libéral à partir de 1994 à 1999. Partisan convaincu des valeurs libérales, il s’est également engagé pour les intérêts de la viticulture et, plus largement, pour de bonnes conditions économiques dans notre pays. Dans une initiative parlementaire déposée en 1998, il a demandé l’introduction d’un partenariat enregistré pour les couples de même sexe. Une loi élaborée par le Parlement à la suite de cette initiative a été adoptée en 2005 en votation populaire.​
Dreher, Michael E.
​Auto-Partei
22.05.2023

Der gebürtige Schaffhauser Michael E. Dreher starb im Alter von 79 Jahren. Der Betriebswirtschafter und promovierte Jurist arbeitete als selbständiger Rechts- und Wirtschaftskonsulent, zuvor auch als Sekretär der schweizerischen Korea-Mission (1973/74). 1985 war er Mitbegründer und Präsident der Auto-Partei Schweiz (1994 in Freiheits-Partei unbenannt). Für diese politisierte er 1987 bis 1999 als Zürcher Nationalrat. 1991 zählte die Auto-Partei acht Nationalräte. Michael E. Dreher wehrte sich unter anderem gegen tiefere Tempolimiten, verlangte die Abschaffung der direkten Bundessteuer, eine restriktivere Asylpolitik und eine schärfere Bestrafung von Kriminellen. 2001 trat er der SVP bei und präsidierte die Stiftung Auto-Allianz.

​​Schmid, Arthur
​SP
​01.05.2023
​Im Alter von 95 Jahren ist der Aargauer Sozialdemokrat Arthur Schmid gestorben. Der promovierte Jurist arbeitete am Bezirksgericht Kulm und danach als Generalsekretär der Aargauer Gesundheitsdirektion. Von 1959 bis 1979 gehörte er dem Nationalrat an. Hier engagierte er sich insbesondere in den Bereichen Sozialversicherungen und Bildung. Von 1969 bis 1974 war er Präsident der SP Schweiz. Während 28 Jahren, von 1965 bis 1993, leitete er als Regierungsrat das kantonale Erziehungsdepartement und prägte die Aargauer Bildungs- und Kulturpolitik. In seine Ära fiel u.a. die Eröffnung der Lehramtsschule, die Gründung der Höheren Technischen Lehranstalt in Brugg-Windisch sowie die Schaffung eines modernen Schulgesetzes und eines wegweisenden Kulturförderungsgesetzes.
​Feigenwinter, Hans-Rudolf
​CVP
​19.04.2023
​Der aus Reinach/BL stammende Hans-Rudolf Feigenwinter starb im Alter von 85 Jahren. Seine berufliche Laufbahn startete er nach dem juristischen Studium und Doktorat als Gerichtsschreiber. Danach arbeitete er als selbständiger Anwalt, spezialisiert auf Wirtschaftsfragen. Seiner christlichen Gesinnung folgend übernahm er auch das Präsidium der schweizerischen Vereinigung Christlicher Unternehmer (VCU). Als CVP-Mitglied engagierte er sich von 1967 bis 1978 im Baselbieter Landrat und von 1975 bis 1991 im Nationalrat. Dort profilierte er sich insbesondere in der Sicherheits- und Finanzpolitik, als Mitglied der Militär- und der Finanzkommission und als Präsident der Finanzdelegation.
​Naegeli,​ Wilfried
​Republikaner
​15.04.2023
Im Alter von 91 Jahren ist Wilfried Naegeli in Meggen gestorben. Von 1951-1956 studierte er Medizin in Zürich, Montpellier und Hamburg. Nach dem Staatsexamen 1959 praktizierte Wilfried Naegeli ab 1962 als Arzt, vorerst in Elgg und danach in Aadorf (TG). 1966 promovierte er zum Dr. med. Ab 1971 war er Mitglied der von Nationalrat James Schwarzenbach gegründeten Republikanischen Bewegung der Schweiz und von 1971 bis 1975 Thurgauer Nationalrat. Die Republikanische Bewegung erzielte 1971 auf Anhieb sieben Nationalratsmandate. 1975 gehörte er zu den Mitbegründern der Eidgenössisch-Demokratischen Union, für die er im gleichen Jahr im Kanton Zürich erfolglos für den Nationalrat kandidierte. Wilfried Naegeli blieb bis ins hohe Alter politisch aktiv.​
​Kopp, Elisabeth
​FDP
​07.04.2023
​Elisabeth Kopp starb im Alter von 86 Jahren. Bereits in ihrer Jugend war sie politisch engagiert. Prägend war für sie als junge Studentin ihr Einsatz 1956 für Flüchtlinge, Demokratie und Menschenrechte im Rahmen der Studentischen Direkthilfe Schweiz-Ungarn, während des ungarischen Volksaufstands. 1974 wurde die freisinnige Juristin in Zumikon zur ersten Gemeindepräsidentin in der Deutschschweiz gewählt. 1979 folgte die Wahl in den Nationalrat. Hier profilierte sie sich neben anderen Themen in gesellschafts- und umweltpolitischen Fragen. 1984 wählte sie die Vereinigte Bundesversammlung als erste Frau in den Bundesrat. Bis 1989 führte sie kompetent und engagiert das Justiz- und Polizeidepartement. Unter anderem setzte sie sich erfolgreich für ein partnerschaftliches Eherecht ein, das 1985 vom Stimmvolk angenommen wurde, sowie für eine Reform des Asylwesens.
Eggli, AlbertSP​27.02.2023​Im Alter von 90 Jahren ist der Winterthurer Gewerkschafter und Sozialdemokrat Albert Eggli gestorben. Der gelernte Lastwagenchauffeur arbeitete ab 1956 als Sekretär der Gewerkschaft Verkauf, Handel, Transport und Lebensmittel (VHTL). Von 1970 bis 1992 war er Winterhurer Stadtrat und Vorsteher des Sozialdepartements. Gleichzeitig präsidierte er auch viele Jahre den städtischen Gewerkschaftsbund. Von 1975 bis 1987 gehörte der dem Nationalrat an. Er engagiert sich insbesondere für die soziale Wohlfahrt und Gerechtigkeit und für bessere Arbeitsbedingungen. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik amtete er während 12 Jahren als Stiftungspräsident der Pro Senectute Schweiz.

de Bourgknecht, Jean-François​PDC​23.01.2023​Le Fribourgeois Jean-François de Bourgknecht est décédé à l’âge de 88 ans. Avocat-notaire, membre influent du parti démocrate-chrétien, il a siégé au Conseil des États de 1972 à 1979. Parallèlement, à partir de 1961 et pendant près de deux décennies, il s’est impliqué activement au sein du Grand Conseil fribourgeois, où il fut longtemps président de groupe. De 1962 à 1982, il a par ailleurs siégé au sein de l’exécutif de la ville de Fribourg. Spécialiste des questions financières, il a joué un rôle de premier plan dans la création d’une nouvelle loi fiscale pour le canton. Jean-François de Bourgknecht faisait partie de l’aile conservatrice du PDC, en particulier dans les questions de société.