Bern (sda) In Bildung, Forschung und Technologie (BFT) soll überproportional investiert werden. Die zuständige Nationalratskommission (WBK) schlägt wie der Ständerat ein Ausgabenwachstum von jährlich 5 Prozent vor.

Der Nationalrat hatte eine Zunahme der BFT-Ausgaben um 6 Prozent beschlossen. Die WBK schliesse sich unter dem Spardruck nun dem Ständerat an, sagte Präsident Hans Widmer (SP/LU) am Freitag vor den Medien. Der Bundesrat wollte auf 4 Prozent hinuntergehen. Es geht um einen Vierjahreskredit von 17,5 Milliarden Franken.

Wie der Ständerat will die WBK 80 statt 40 Millionen zur Integration der Gesundheits-, Sozial- und Kunstberufe (SGK) in die Fachhochschulen einsetzen. Der Nationalrat hatte sich für 56 Millionen ausgesprochen. Noch offen ist, wie diese Gelder kompensiert werden.

Nach Meinung der WBK soll der Nationalrat auch auf einen Beschluss zurückkommen, dass in der Universitätskonferenz neben Bund und Kantonen auch die Wirtschaft Einsitz nimmt. Ihren Antrag fällte sie mit 11 zu 6 Stimmen. Es müsse das Prinzip "wer zahlt befiehlt" gelten, sagte Widmer.