Die ständerätliche Schwesterkommission hatte sich mit 7 zu 4 Stimmen für 2,5 Prozent entschieden. In der nationalrätlichen Kommission stimmten 13 Mitglieder für 2,75 Prozent, 11 für 2,5 Prozent.
Angesichts der Trendwende in der Wirtschaft müsse ein Zeichen für die Sicherheit der Sozialwerke gesetzt werden, sagte SGK- Präsidentin Christine Goll (SP/ZH) am Freitag vor den Medien. Es gehe darum, Vertrauen in die Renten wieder herzustellen. Denn Zinssatzreduktionen seien immer mit Pensionskürzungen verbunden.
Ihre Stellungnahme bereits abgegeben hat die BVG-Kommission, die den Bundesrat in Fragen der beruflichen Vorsorge berät. Sie rät mit 8 zu 6 Stimmen von einer Erhöhung des Anfang 2004 von 3,25 auf 2,25 Prozent gesenkten Mindestzinssatzes ab. Die Minderheit wollte auf 2,5 oder 2,75 Prozent gehen. Der Bundesrat entscheidet im Herbst.