Bern (sda) Die Verkehrskommission des Ständerates (KVF) will den Kredit für den Ausbau der Bahninfrastruktur um 200 auf 5400 Millionen aufstocken. Damit sollen zusätzliche Ausgleichsmassnahmen für den Regionalverkehr finanziert werden.

Wie KVF-Präsident Peter Bieri (CVP/ZG) am Dienstag darlegte, soll mit dem Projekt ZEB (zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) (07.082 ) die Reisezeit zwischen West und Ost um eine halbe Stunde verkürzt werden. Dabei würden nicht alle regionalen Wünsche erfüllt. Diese kämen auf 40-45 Milliarden zu stehen.

Die KVF will den Bundesrat beauftragen, bis 2010 eine weitere Vorlage über die Vergrösserung des Bahnangebotes vorzulegen. Dabei sollen "geprüft" werden: Verdichtungen Jurasüdfuss und Lausanne-Genf, Luzern-Zürich mit und ohne Zimmerbergtunnel, Halbstundentakt Bern-Visp und Zürich-Chur und Verbesserungen rund um Basel.

Zusätzlich verlangt die KVF, dass auch der Wisenbergtunnel, der Heitersbergtunnel, der Brüttener Tunnel und die NEAT-Zufahrten im Norden und Süden in die Prüfung einbezogen werden. Eine Kommissionsminderheit will den Bundesrat mit einer verpflichtenden Planung beauftragen. Die Vorlage kommt im Sommer ins Plenum.