Auf dem Programm des zweitägigen Besuchs am 7.-8. Juni 2016 standen Gespräche mit Nationalratspräsidentin Christa Markwalder, Ständeratspräsident Raphaël Comte sowie Vize-Bundespräsidentin Doris Leuthard und Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.

​Chynybai Tursunbekov ist Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Kirgisistans und hat sein Amt als Präsident des Obersten Rates der Kirgisischen Republik vor knapp zwei Monaten angetreten. Das kirgisische Einkammerparlament – der Oberste Rat - umfasst 120 direkt gewählte Abgeordnete mit einem Frauenanteil von knapp 20 Prozent. Der Präsident des Obersten Rates wurde von einer sechsköpfigen parlamentarischen Delegation und vom Vize-Aussenminister der Kirgisischen Republik begleitet.

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Kirgisistan sind sehr gut. Vor einem Jahr fand ein Besuch des Präsidenten der Kirgisischen Republik, Almazbek Atambaev, bei Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Didier Burkhalter, in Bern statt. Kirgisistan ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. DEZA und SECO engagieren sich vorwiegend in den Bereichen Gesundheit, Reform des Öffentlichen Sektors und der Infrastruktur sowie Entwicklung des Privatsektors.

Im Rahmen seines Besuches hat Chynybai Tursunbekov und seine Delegation Gespräche mit Nationalratspräsidentin Christa Markwalder und Ständeratspräsident Raphaël Comte geführt. Weiter auf dem Programm standen ein Treffen mit Vize-Bundespräsidentin Doris Leuthard und mit der Staatssekretärin des SECO, Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.

Im Fokus der Gespräche standen die wirtschaftliche Entwicklung sowie Demokratiebestrebungen der Kirgisischen Republik. Die kirgisische Delegation betonte dabei die Vorbildfunktion der Schweiz und brachte ihre Dankbarkeit zum Ausdruck für die Unterstützung, welche ihr die Schweiz im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeit entgegenbringt. Als nächstes grosses Ziel wird die Durchführung von fairen und transparenten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2017 angestrebt. Weiter arbeitet das Land daran, das Investitionsklima in Kirgisistan zu verbessern, die Energieproduktion (insbesondere durch Wasserkraftwerke) sowie den Tourismus zu fördern.