4. September 2007

Die Vielfalt der Schweiz, der Föderalismus sowie die Bereitschaft zu Dialog und Offenheit standen im Mittelpunkt der offiziellen Gespräche zwischen Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi-Obrist und einer Delegation libanesischer Journalisten. Das Treffen fand am 4. September 2007 in der Bundesstadt Bern statt.

Die Politische Abteilung IV des EDA organisiert in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Beirut eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Schweizer Politik, Föderalismus und direkte Demokratie. Die Veranstaltungen finden zwischen September 2007 und Mai 2008 statt mit dem Ziel, den Libanesinnen und Libanesen die Schweizer Erfahrungen im Bereich des friedlichen Zusammenlebens (der Regionen, Sprachen und Religionen) nahe zu bringen. In diesem Zusammenhang hat die Abteilung IV etwa zehn libanesische Medienschaffende (Vertreter der Printmedien, des Rundfunks und der audiovisuellen Medien) zu einem Schweizer Besuch eingeladen. Dieser dauerte vom 3. bis 7. September 2007 und bezweckte, den Teilnehmern die politische Realität der Schweiz auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene vor Augen zu führen.

Die kulturelle und historische Vielfalt mancher Schweizer Kantone (z. B. Graubünden und Freiburg), ihre sprachlichen und konfessionellen Eigenheiten, die Bedeutung des Bundesparlaments und dessen Rolle auf politischer Ebene: Anhand solcher Themen konnte den Besuchern die Schweizer Kultur des Konsenses, des Dialogs, der Toleranz und des Respekts vor dem Andern näher gebracht werden. Nach Aufenthalten in Genf und Freiburg besuchte die libanesische Delegation am 4. September 2007 das Bundesparlament in Bern, wo sie von Nationalrätin Christine Egerszegi-Obrist empfangen wurde. An diesen Gesprächen nahm auch der Schweizer Botschafter im Libanon, François Barras, teil. Nach dem Besuch in Bern begab sich die Delegation auf ihrer Reise durch die Schweiz nach Basel und in den Kanton Graubünden.