Die Nationalratspräsidentin nahm am 20. Mai im slowenischen Parlament an einem Rundtischgespräch zum Weltbienentag teil, bei welchem auch der Schweizer Regisseur des Dokumentarfilms «More Than Honey», Markus Imhoof, zugegen war. Der Weltbienentag wurde auf Initiative Sloweniens eingeführt und soll betonen, wie wichtig die Bienen für die Gesundheit des Menschen und unseres Planeten sind. Slowenien nimmt beim Schutz der Bienen und der Biodiversität eine Vorreiterrolle ein, da es 2011 als erstes Land der Europäischen Union (EU) den Einsatz bestimmter Pestiziden untersagte.
Am 21. Mai besuchte die Nationalratspräsidentin ein Krebsbehandlungszentrum in Maribor, das die Schweiz im Rahmen ihres ersten Erweiterungsbeitrags an die EU mit 5,5 Millionen Franken unterstützt hatte. Dieses Zentrum wurde in Zusammenarbeit mit der Onkologie-Abteilung des Kantonsspitals Bellinzona für die Strahlentherapie ausgerüstet.
Bei den offiziellen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern Sloweniens wurden nicht nur die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Slowenien thematisiert, sondern ging die Nationalratspräsidentin auch auf die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU und auf den Entscheid der Europäischen Kommission ein, die Äquivalenz der Schweizer Börse nur befristet zu verlängern. Ausserdem informierte sie darüber, dass der Nationalrat den zweiten Schweizer Beitrag an ausgewählte EU-Staaten – darunter Slowenien –gutgeheissen hat, dieser jedoch nur dann ausbezahlt wird, wenn die EU keine diskriminierenden Massnahmen gegen die Schweiz erlässt. Ebenfalls zur Sprache kamen die Europawahlen, die Integration der Westbalkanländer in die EU, das duale Bildungssystem, das slowenische Gesundheitswesen, der Schutz der Biodiversität in den beiden Ländern, die sprachlichen Minderheiten und die Gleichstellung von Frau und Mann.
Die Schweiz und Slowenien unterhalten ausgezeichnete Beziehungen – namentlich im Bereich der Wirtschaft – und arbeiten in internationalen Organisationen aktiv zusammen. Die beiden Alpenländer haben die italienische Sprache, eine starke Wirtschaft und intensive Handelsbeziehungen mit der EU gemein.
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