Am 18. September 2018 empfing Nationalratspräsident Dominique de Buman seinen britischen Amtskollegen John Bercow. Der Sprecher des britischen Unterhauses traf sich während seines Aufenthalts in Bern auch mit Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP, SG), der Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP, BL), dem Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates, Filippo Lombardi (CVP, TI), sowie mit Nationalrätin Christa Markwalder (FDP, BE).
Im Mittelpunkt der Gespräche standen zeitliche, verfahrenstechnische und inhaltliche Aspekte der laufenden EU-Austrittsverhandlungen (Brexit) des Vereinigten Königreichs, die Modalitäten des rechtsverbindlichen Austrittsvertrags sowie die Eckpunkte der politischen Erklärung über die künftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs mit der EU. In diesem Zusammenhang wurde auch das parlamentarische Verfahren zum Austritt aus der EU, namentlich die Ratifizierung des Austrittsvertrags durch das britische Parlament, thematisiert.
Des Weiteren wurde über die künftige Ausgestaltung der Handelsbeziehungen mit der Schweiz gesprochen. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich basieren heute massgeblich auf den bilateralen Abkommen mit der EU. Diese werden nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nicht mehr auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern anwendbar sein. Die Schweiz und das Vereinigte Königreich sind wichtige Handelspartner und die beiden Volkswirtschaften sind eng miteinander verzahnt.