Ständeratspräsident Anton Cottier (CVP/FR) wird auf seiner Präsidialreise vom 15. bis zum 26. Oktober die zentralasiatischen Staaten Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan besuchen. In allen drei Ländern wird er Gespräche mit den Parlamentspräsidenten und hohen Regierungsvertretern führen. Daneben wird Ständeratspräsident Cottier verschiedene Schweizer Entwicklungsprojekte besuchen.

Die Länder Zentralasiens sind für die Schweiz wichtige Partner in der Stimmrechtsgruppe des internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Kirgisistan und Tadschikistan sind Schwerpunktländer der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit, die Hilfe für Usbekistan wird in den nächsten Jahren verstärkt. Alle Länder der Region stehen vor grossen Herausforderungen sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, wie auch bei der Entwicklung der Zivilgesellschaft. Ständeratspräsident Anton Cottier hat sich deshalb entschlossen im Rahmen seiner Präsidentenreise drei Länder in Zentralasien zu besuchen.

Das Reiseprogramm wird den Ständeratspräsidenten zuerst nach Usbekistan führen, wo unter anderem ein Treffen mit Premierminister Sultanow und weiteren Regierungsvertretern geplant ist. Anschliessend wird Ständeratspräsident Cottier in Tadschikistan Gespräche mit Präsident Rakhmanov führen und in Kirgisistan mit Präsident Akaev zusammentreffen. Weiter stehen Gespräche mit den jeweiligen Parlamentspräsidenten und Parlamentariergruppen auf dem Programm. Daneben sind Besuche verschiedener Entwicklungsprojekte - insbesondere solche mit Schweizer Beteiligung - sowie Treffen mit Vertretern internationaler Organisationen und NGOs geplant. In allen drei Ländern wird Anton Cottier ebenfalls mit Exponenten von Schweizer Hilfs- und Wirtschaftsprojekten und der Schweizer Kolonien zusammentreffen.

Bern, 09.10.2002    Parlamentsdienste