Eine sechsköpfige Delegation unter Leitung von Nationalratspräsident Max Binder besucht vom 12. bis 14. September Bulgarien. Der Besuch erfolgt auf Einladung des bulgarischen Parlamentspräsidenten Ognian Gerdzikov. Vorgesehen sind Gespräche mit dem bulgarischen Präsidenten, dem Premierminister sowie dem Parlamentspräsidenten. Das Besuchsprogramm umfasst auch Besichtigungen schweizerischer Entwicklungsprojekte.

Vom 12. bis 14. September werden Nationalratspräsident Max Binder, die Nationalräte Yves Christen (FDP-VD) und Otto Laubacher (SVP-LU), Nationalrätin Bea Heim (SP-SO), Nationalrat Sep Cathomas (CVP-GR) und die Generalsekretärin der Bundesversammlung Mariangela Wallimann-Bornatico Bulgarien besuchen. Der Besuch erfolgt auf Einladung des bulgarischen Parlamentspräsidenten Prof. Ognian Gerdzikov. Geplant sind Gespräche mit dem Präsidenten der Republik Bulgarien, Georgi Parvanov, dem Premierminister Simeon Sax-Coburg (Ex-König Siméon II) und mit Parlamentspräsident Gerdzikov. Neben Parlaments-, Demokratie- und Föderalismusfragen werden auch Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die EU-Osterweiterung diskutiert. Die Schweizer Delegation wird am Grab des unbekannten Soldaten in Sofia einen Kranz niederlegen.

Bulgarien ist Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit. Alleine im Jahr 2003 belief sich die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit auf 11,6 Millionen Franken (DEZA und seco). Gefördert werden insbesondere Projekte zur Steigerung der Bürgerpartizipation und zur Verbesserung grundlegender Infrastrukturen. Die Parlamentsdelegation wird sich über die Entwicklungszusammenarbeit vor Ort informieren. So wird in Plovdiv die Abwasserkläranlage besucht (seco Projekt).

Bern, 10.09.2004    Parlamentsdienste