Ständeratspräsident Bruno Frick wird auf seiner offiziellen Präsidentenreise Brasilien besuchen. Die Reise dauert vom 14. Juli bis zum 22. Juli. Das Schwergewicht des Besuchs in Brasilien liegt bei der Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder und bei Kontakten mit der Schweizer Kolonie. Auch der Besuch eines Projekts für Strassenkinder ist Teil des Programms.

Ständeratspräsident Bruno Frick wird auf seiner Präsidentenreise mit Brasilien das grösste und wirtschaftlich leistungsfähigste Land Südamerikas besuchen. Das Engagement schweizerischer Firmen in Brasilien ist seit langer Zeit gross, die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern intensiv. So exportierte die Schweiz 2003 Güter im Werte von rund 1,2 Milliarden Franken nach Brasilien, die Importe entsprachen rund 450 Millionen. Im selben Jahr investierten Schweizer Unternehmen 337 Millionen Dollar in Brasilien. Gleichzeitig ist Brasilien Heimat einer grossen und traditionsbewussten Auslandschweizer-Gemeinde.

Vorgesehen sind Gespräche des Ständeratspräsidenten mit dem brasilianischen Senatspräsidenten Renan Calheiros, dem Vizepräsidenten Brasiliens José Alencar und verschiedenen Ministern, darunter insbesondere dem Handelsminister Luiz Fernando Furlan. Das Besuchsprogramm legt ein Schwergewicht auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. Mit dem Gesundheits- und Wirtschaftsministerium wird die Erteilung von Patenten und Lizenzen für Schweizer Produkte besprochen. Ferner sind Besuche von Fabrikationsstandorten schweizerischer Unternehmen (Novartis, Nestlé) und des „Swiss Business Hub" in Sao Paolo geplant. Weiter wird Ständeratspräsident Frick vor der Handelskammer Schweiz-Brasilien SWISSCAM eine Rede zu „Die Schweiz und Europa und die wirtschaftlichen Perspektiven" halten.

In Sao Paolo wird der Ständeratspräsident auch ein Strassenkinder-Projekt besuchen, wie sie von der Schweiz im Rahmen der humanitären Hilfe unterstützt werden. Ständeratspräsident Bruno Frick ist es daneben ein grosses Anliegen, der grossen und alten Schweizer Gemeinde in Brasilien seine Referenz zu erweisen. So sind unter anderem ein Besuch der Schweizer Schule in Sao Paolo und Treffen mit der Schweizer Gemeinde in Nova Helvetia und der Schweizer Kolonie in Amazonien vorgesehen.

Bern, 13.07.2005    Parlamentsdienste