Um das Angebot an Sitzungsräumen im Bundeshaus zu ergänzen, hat die Verwaltungsdelegation beschlossen, das neu geplante Sitzungszimmer 301 im dritten Stockwerk grösser zu konzipieren als ursprünglich geplant, und als multifunktionalen Konferenzraum zu gestalten. Die dazu benötigten Investitionen belaufen sich auf maximal 3,5 Millionen.
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Im Rahmen der Sanierung des Parlamentsgebäudes entsteht im dritten Stock ein neues, grosses Sitzungszimmer. In der ursprünglichen Planung wurde dieses Zimmer für eine Kapazität von ca. 65 Personen ausgelegt. Die Verwaltungsdelegation ist nun zum Schluss gekommen, dass es sinnvoll ist, die Kapazität des Raums auf 90 Personen zu erhöhen. Damit ist sichergestellt, dass das erklärte Ziel, allen Fraktionen im Parlamentsgebäude ein Sitzungszimmer zur Verfügung zu stellen, erreicht wird. So kann künftig auch die nach den Wahlen aktuell grösste Fraktion unter zumutbaren Bedingungen im Parlamentsgebäude tagen.
Weiter schliesst ein multifunktionales Sitzungszimmer mit dieser Grösse die Kapazitätslücke zwischen den Ratssälen und den bisherigen Sitzungszimmern. Im Rahmen der aktuellen Sanierungsarbeiten können die entsprechenden Anpassungen baulich problemlos integriert werden. Der Kommissionsbetrieb muss jedoch bis zur Wintersession 2008 an den externen Standorten aufrechterhalten werden.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik beziffert die Kosten für die geplanten baulichen Anpassungen auf ca. 3,5 Millionen. In diesen Kosten sind alle Ergänzungsarbeiten für den Brandschutz, die haustechnischen Installationen, die Erweiterung der Konferenz- und Präsentationstechnik und die zusätzliche Möblierung enthalten. Die Verwaltungsdelegation stimmt diesen Anpassungen zu und wird der Finanzdelegation beantragen, einen Kredit in dieser Höhe auf dringlichem Weg zu bewilligen.
Bern, 21. Dezember 2007 Parlamentsdienste