Die Kommission hat sich an ihrer Sommersitzung mit den Turbulenzen im ETH-Bereich auseinandergesetzt.

Als Folge der Unruhen zunächst in der Reorganisation der ETH Zürich, dann rund um die Ernennung des neuen Präsidenten der ETH Zürich war das Bedürfnis der Kommission gross, sich mit den betroffenen Personen an einen Tisch zu setzen und sich über Art und Ausmass der Probleme aus erster Hand ins Bild setzen zu lassen.

Die Gespräche mit der ETH-Leitung vertreten durch den ETH-Ratspräsidenten Prof. Alexander Zehnder, den Präsidenten der ETHZ a. i. Prof. Konrad Osterwalder und den Präsidenten der EPFL Prof. Patrick Aebischer waren aufschlussreich. Die wertvolle Aussprache bestätigte die Kommission in ihrer Wahrnehmung einer schweren Vertrauenskrise. Es wurde klar: Alle Führungsebenen haben Fehler gemacht. Die Kommission ist den genannten Persönlichkeiten dankbar für ihre Offenheit und auch für die von allen ausgesprochene Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit. Deren übereinstimmend positiven Einschätzungen der neuen Ausgangslage mit dem designierten Präsidenten Prof. Ralph Eichler stimmen die Kommission optimistisch und sie beabsichtigt, ihn bald nach seinem Amtsantritt ebenfalls zu einem Gespräch einzuladen.

Die Kommission tagte am 5. Juli 2007 unter dem Vorsitz von Ständerätin Anita Fetz (SP/BS) und teilweise in Anwesenheit von Bundesrat Pascal Couchepin in Bern.

Bern, 05.07.2007    Parlamentsdienste