Eine Delegation der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates (APK-S) wird im Rahmen ihrer jährlichen Informationsreise zwischen dem 12. und 19. November Mali besuchen. Ziel der Reise wird sein, Informationen aus erster Hand über die politische, wirtschaftliche und soziale Situation dieses Landes sowie über die Tätigkeiten der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit vor Ort zu sammeln.

Die derzeit im Parlament hängigen Rahmenkredite zur Finanzierung der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit der nächsten Jahre haben die Aussenpolitischen Kommission des Ständerates (APK-S) dazu bewogen, dieses Jahr in ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit zu reisen. Eine Delegation der Kommission wird sich darum anlässlich ihrer jährlichen Informationsreise vom 12. bis 19. November nach Mali begeben. Die Delegation der APK-S steht unter der Leitung von Kommissionspräsident Dick Marty (FDP/TI) und setzt sich zusammen aus den Ständerätinnen Simonetta Sommaruga (SP/BE) und Anne Seydoux-Christe (CVP/JU) sowie aus den Ständeräten Eugen David (CVP/SG), Theo Maissen (CVP/GR) und Maximilian Reimann (SVP/AG).

Die Parlamentarierdelegation wird sich zuerst in Bamako aufhalten. In der Hauptstadt sind Treffen mit der Aussenpolitischen Kommission der malischen Nationalversammlung sowie mit Mitgliedern der Parlamentariergruppe Mali-Schweiz geplant. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Delegation der APK-S mit dem Präsidenten der Nationalversammlung sowie dem Aussenminister zusammenkommt. Um sich auch ein Bild der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Realitäten ausserhalb der Hauptstadt zu machen, wird die Delegation diverse regionale Behörden im Süden des Landes treffen.

Neben dem Vertiefen der Beziehungen zwischen den zwei Ländern auf parlamentarischer Ebene, bildet die Tätigkeit der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit vor Ort ein wichtiger Schwerpunkt. Dazu wird die Delegation zahlreiche Feldbesuche im Süden des Landes durchführen und Projekte und Programme der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz sowie von Schweizer NGO besuchen. Ziel der Besuche und der Treffen mit Projektverantwortlichen und Begünstigten der Programme wird es sein, Informationen aus erster Hand zur Schweizer Entwicklungshilfe sowie deren Wirksamkeit zu erhalten.

Bern, 10. November 2008 Parlamentsdienste