Nationalratspräsident André Bugnon reist vom 13. bis 20. Oktober 2008 nach China und in die Mongolei. In beiden Ländern wird er Gespräche mit den Parlamentspräsidenten sowie hohen Regierungsvertretern führen.

Der Besuch von Nationalratspräsident André Bugnon in China dient vor allem der Fortsetzung der Gespräche auf parlamentarischer Ebene, die regelmässig zwischen beiden Ländern stattfinden. Die Reise beginnt in Shanghai mit der Besichtigung des neuen Schweizer Wissenschaftskonsulats Swissnex sowie einem Treffen mit dem Präsidenten und mit Vertretern des Shanghaier Volkskongresses. In Beijing sind Gespräche mit dem Präsidenten des nationalen Volkskongresses, Bangguo Wu, und dessen Vizepräsidenten, Zhaoguo Wang, geplant. Letzterer war vom 1. bis 4. September 2008 mit einer parlamentarischen Delegation zu einem offiziellen Besuch in der Schweiz.

Die Reise in die Mongolei dient der Vertiefung der parlamentarischen Beziehungen. Im Februar 2008 hatte die frühere mongolische Aussenministerin Sanjaasuren Oyun die Schweiz besucht. Im Rahmen eines Gesprächs mit Nationalratspräsident André Bugnon kamen beide Seiten zum Schluss, dass das Potential für eine verstärkte Zusammenarbeit in vielen Bereichen vorhanden ist. In der Hauptstadt Ulaanbaatar wird André Bugnon ein Gespräch mit Damdin Demberel, neu gewählter Präsidenten des Grossen Staatskhurals (mongolischen Parlaments), führen. Zudem sind Treffen mit weiteren Parlamentariern sowie Höflichkeitsbesuche bei Staatschef Nambaryn Enkhbayar und Aussenminister Sukhbaatar Batbold vorgesehen.

In der Mongolei wird Nationalratspräsident Bugnon ebenfalls einige Projekte der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) besichtigen. Die Schweiz investiert bis 2010 jährlich 5 Millionen Franken für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.

Nationalratspräsident André Bugnon wird bei seiner Reise von Herrn Christoph Lanz, Generalsekretär der Bundesversammlung, begleitet.

Bern, 13. Oktober 2008 Parlamentsdienste