Die Delegation beginnt die Reise in Belgrad, wo am 9. und 10. April nebst dem Treffen mit Parlamentspräsidentin Slavica Ðukić Dejanović ebenfalls Gespräche mit Mitgliedern der aussenpolitischen Kommission des serbischen Parlaments, mit dem Regierungspräsident der Republik Serbien Mirko Cvetkovic, mit dem Innenminister Ivica Dačić, mit dem Minister für Kosovo und Metochien Goran Bogdanovic, mit dem Flüchtlingskommissar Vladimir Cucic sowie mit Vertretern des Aussenministeriums geplant sind. Am 11. April wird die Delegation das Rot-Kreuz Zentrum für die Betreuung von Roma-Kindern (DEZA-Kooperationsprojekt) in Mala Krsna sowie ein Lehrerbildungszentrum (ebenfalls DEZA-Kooperationsprojekt) in Smederevo besuchen.
Am 12. April wird die Delegation in Ljubljana vom Präsidenten der slowenischen Nationalversammlung Gregor Virant empfangen. In Ljubljana sind ebenfalls Gespräche mit Mitgliedern der aussenpolitischen Kommission der Nationalversammlung, mit dem Präsidenten des Nationalrates (Senat) Blaž Kavčič, mit Vertretern der verschiedenen Fraktionen sowie mit dem slowenischen Premierminister Janez Janša vorgesehen. Die Schweizer Delegation wird zudem einen Bauernhof in der Nähe von Ljubljana besuchen.
Die bilateralen Beziehungen können mit beiden Ländern als sehr gut bezeichnet werden. Neben den bilateralen Gesprächsthemen (politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, Migrationsfragen und Kooperationsprogramme (Serbien), Erweiterungsbeitrag (Slowenien)) werden Fragen in Zusammenhang mit der europäischen Integration und der schweizerischen EU-Politik im Vordergrund stehen. In Serbien soll auch die Frage der Stabilität des Balkans angesprochen werden.
Nationalratspräsident Hansjörg Walter wird von einer parlamentarischen Delegation begleitet, die sich aus Nationalrätin und erster Vizepräsidentin Maya Graf (GPS, BL), den Nationalräten Caspar Baader (SVP, BL), Andy Tschümperlin (SP, SZ), Walter Müller (FDP, SG), Hansjörg Hassler (BDP, GR) sowie den Nationalrätinnen Viola Amherd (CVP, VS) und Tiana Angelina Moser (GLP, ZH) zusammensetzt.
Bern, 5. April 2012 Parlamentsdienste