Ständeratspräsident Filippo Lombardi (CVP, TI) reist unmittelbar vor Ende seines Präsidialmandates vom 17. bis 22. November 2013 nach Kamerun und Marokko. Die Reise beginnt in der Kamerunischen Hauptstadt Yaoundé auf Einladung des Kamerunischen Senatspräsidenten Marcel Niat Njifenji. Der Kamerunische Senat wurde erst im Juni 2013 ins Leben gerufen. Er soll als zweite Kammer neben der Nationalversammlung eine stärkere politische Präsenz und Mitsprache der territorialen Regionen auf nationaler Ebene sicherstellen. Ständeratspräsident wird anlässlich seiner Reise ebenfalls ein Gespräch mit Staatschef Paul Biya führen und an einer Konferenz und einer öffentlichen Debatte die Schweizer Erfahrungen mit dem zweikammer-System präsentieren.
Nach Yaoundé reist Ständeratspräsident Lombardi in die marokkanischen Hauptstadt Rabat. Am 19. und 20. November stehen dort unter anderem Gespräche mit Senatspräsident Mohamed Cheikh Biadillah, mit dem Präsidenten des Repräsentantenhauses Karim Ghellab, mit Regierungschef Abdelilah Benkirane und mit Aussenminister Salaheddine Mezouar auf dem Programm. Ferner ist der Besuch der Antikorruptionszentrale und von Caritas Marokko vorgesehen. Am 21. November reist Präsident Lombardi nach Marrakesch. Dort sind Treffen mit dem Gouverneur Mohamed Faouzi und mit Stadtpräsidentin Fatima El Mansouri geplant. Beim Café Argana in Marrakesch wird Ständeratspräsident Lombardi einen Kranz niederlegen. Bei einem Terroranschlag am 28. April 2011 starben dort 17 Menschen, darunter drei Jugendliche aus dem Tessin.
Der Ständeratspräsident wird anlässlich seiner Reise von Herrn Botschafter Claudio Fischer, Chef internationale Beziehungen der Bundesversammlung begleitet.
Bern, 15. November 2013 Parlamentsdienste