Kann zeitgenössische Kultur und Kunst Kenntnisse über Parlament und politische Institutionen vermitteln? Darüber diskutieren die beiden Ratspräsidenten mit Patrizia Abderhalden, Co-Leiterin der École professionelle des Arts Contemporains (EPAC). Sie hat mit ihren Studierenden Buch und Internetseite des „fantastischen Parlaments“ gestaltet und realisiert. Mit am runden Tisch sitzt auch der Cineast Michael Terraz, der die Erzählungen geschrieben hat.
Die Studierenden der EPAC und die Kunstdesignerin Camille Scherrer erwecken an der Vernissage die drei Eidgenossen mit einer Lichtinstallation zum Leben. Einen Kontrapunkt setzt bei der Inszenierung die Hochschule für klassische Musik aus Sion.
Anlass für das Projekt „Das fantastische Parlament“ mit seinem ergänzenden Internetauftritt (http://www.dasfantastischeparlament.ch/site/de/willkommen) ist der Beitritt der Kantone Wallis, Neuenburg und Genf zur Eidgenossenschaft vor 200 Jahren. Die junge Heldin Zépherine Tinguely führt anhand von 14 fantastischen Geschichten und Rätseln Leserinnen und Leser von der alten Eidgenossenschaft hin zum modernen Bundesstaat. Eine Animation und Spiele sowie Links zum historischen Lexikon der Schweiz sollen junge Internetnutzerinnen und -nutzer ermuntern, die Realität zu entdecken, die sich hinter den fantastischen Texten versteckt.
Das Buch auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch kann bestellt werden: www.bundespublikationen.admin.ch
Bern, 2. Juni 2015 ,Parlamentsdienste