Der erste Teil des Handelsseminars führt die EFTA/EU-Delegation am 7. Februar nach Brüssel, wo die aktuellen Entwicklungen in der Handelspolitik zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA im Mittelpunkt stehen werden. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und von Think Tanks werden sich die Ratsmitglieder über die Auswirkungen des US-amerikanischen «Inflation Reduction Act» auf die europäische Wirtschaft und über die Antwort der EU auf dieses Gesetz informieren. Auch ein Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission, der darauf abzielt, den Zugang der EU zu kritischen Rohmaterialien sicherzustellen, wird Inhalt der Gespräche sein.
Für den zweiten Tag des Handelsseminars, den 8. Februar, reist die Delegation nach Genf. Der Tag in Genf steht im Zeichen der Handelsbeziehungen der EFTA mit Drittstaaten, wobei sich die Gespräche insbesondere um die Verhandlungen mit Indien drehen werden. Des Weiteren steht ein Besuch im Hauptquartier der Welthandelsorganisation (WTO) auf dem Programm. Dabei wird sich die Delegation mit diversen Vertreterinnen und Vertretern der WTO, unter anderem mit Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala, austauschen.
Nebst ihrem Präsidenten, Ständerat Benedikt Würth (Die Mitte, SG), wird die EFTA/EU-Delegation durch Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (Die Mitte, BL), die Nationalräte Thomas Aeschi (SVP, ZG), Eric Nussbaumer (SP, BL) und Hans-Peter Portmann (FDP, ZH) sowie Ständerat Carlo Sommaruga (SP, GE) vertreten.