Die Konferenz der Vorsitzenden der Ausschüsse für Europaangelegenheiten der nationalen Parlamente (COSAC) wird sich am 5. und 6. Mai 2017 im Rahmen einer Ad-hoc-Sitzung mit der Europäischen Migrationsagenda, namentlich der Umsetzung des Hotspot-Konzepts zur Steuerung der Migrationsströme, auseinandersetzen. Die EFTA/EU-Delegation wird durch ihren Präsidenten, Nationalrat Thomas Aeschi (SVP/ZG), an dieser Sitzung vertreten sein.

​Die Konferenz der Ausschüsse für Europaangelegenheiten der nationalen Parlamente (COSAC) setzt sich in regelmässigen Abständen mit Fragen im Zusammenhang mit der Europäischen Migrationsagenda auseinander. Diese Agenda umfasst unter anderem Sofortmassnahmen zur Rettung von Menschenleben auf hoher See, zur Bekämpfung krimineller Schleusernetze und zur Unterstützung der Länder an der europäischen Aussengrenze bei der Bewältigung der hohen Zahl ankommender Migranten. Das Hotspot-Konzept, welches im Fokus des Treffens vom 5. und 6. Mai stehen wird, gilt als zentrale operative Massnahme der Europäischen Migrationsagenda zur Bewältigung der Migrantenströme.

Die Vorsitzenden der Ausschüsse für Europaangelegenheiten der nationalen Parlamente werden sich mit der operativen Unterstützung, die durch das Hotspot-Konzept gewährt wird, auseinandersetzen, und dabei namentlich über die Registrierung, die Abnahme von Fingerabdrücken und die Befragung von Asylsuchenden diskutieren. Des Weiteren stehen Treffen mit Mitgliedern der lokalen Behörden, Vertretern der mit der Umsetzung des Konzepts betrauten europäischen Agenturen und Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen auf dem Programm. Die EFTA/EU-Delegation wird durch ihren Präsidenten, Nationalrat Thomas Aeschi (SVP/ZG), an diesen Gesprächen vertreten sein.