Im Mittelpunkt der Konferenz in Bukarest stehen die Prioritäten des rumänischen EU-Ratsvorsitzes, welche von der rumänischen Ministerin Viorica Dăncilă vorgestellt werden. Zu diesen Prioritäten zählen ein nachhaltiges und gleichwertiges Wachstum aller EU-Mitgliedstaaten namentlich durch Innovation und Digitalisierung, die Aufrechterhaltung der Sicherheit in Europa, die Stärkung der Stellung Europas als globaler Akteur und Solidarität als gemeinsamer Wert in der EU.
Die Vorsitzenden der Ausschüsse für Europaangelegenheiten der nationalen Parlamente werden zudem über die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede in der Eurozone diskutieren, die sowohl die im Vertrag von Maastricht festgehaltenen Stabilitäts- und Wachstumskriterien als auch den Zusammenhalt Europas gefährden.
Die Konferenz der Ausschüsse für Europaangelegenheiten der nationalen Parlamente (COSAC) wurde 1989 gegründet und dient seit ihrer Verankerung im Vertrag von Amsterdam im Jahr 1997 als Plattform zur Intensivierung des interparlamentarischen Dialogs und der Interessensvermittlung. Seit 2015 ist auch die Schweiz an den halbjährlich stattfindenden Treffen der Ausschüsse für Europaangelegenheiten vertreten.