Am 9. Oktober 2019 besuchen die Vorsitzenden der ständigen parlamentarischen Delegationen der EFTA-Staaten Brüssel, um sich mit Vertreterinnen und Vertretern des neu gewählten EU-Parlaments auszutauschen.

​Das neue europäische Parlament hat am 2. Juli 2019 seine Arbeit aufgenommen und in der Zwischenzeit auch die neue Zusammensetzung seiner 20 Ausschüsse und deren Präsidien bestimmt. Die Vorsitzenden der ständigen parlamentarischen Delegationen der EFTA-Staaten (Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz) nutzen die Plenartagung vom 9. Oktober, um sich ein erstes Mal mit den neugewählten Vorsitzenden von verschiedenen Ausschüssen des EU-Parlaments zu treffen, welche für die EFTA-Staaten besonders relevant sind. Geplant sind unter anderem Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten (AFET), des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO), des Ausschusses für internationalen Handel (INTA) und des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN). Darüber hinaus ist ein Arbeitsmittagessen mit Andreas Schwab, dem neugewählten Vorsitzenden der ständigen Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zur Schweiz, zu Norwegen, Island und zum EWR («DEEA-Delegation») vorgesehen.

Die Schweizer EFTA/EU-Delegation wird bei diesem Besuch durch ihren Präsidenten, Nationalrat Hans-Peter Portmann (FDP, ZH) und ihren Vize-Präsidenten, Nationalrat Eric Nussbaumer (SP, BL) vertreten sein. Neben den Gesprächen im EFTA-Rahmen werden die Nationalräte den Aufenthalt in Brüssel nutzen, um sich bilateral mit verschiedenen Ansprechpartnern der Schweiz über die europapolitischen Entwicklungen der vergangenen Monate auszutauschen.