Bei den neu angelieferten Pflanzen handelt es sich um Kentia-Palmen, die im Süden Italiens in Schattenhäusern ohne zusätzliche Heizung kultiviert worden sind. Statt der geplanten sechs werden jedoch nur noch vier Palmen aufgestellt. Es ist die gleiche Gattung, die während vieler Jahre das Erscheinungsbild der Wandelhalle prägte und auch auf historischen Aufnahmen zu sehen ist (Link).
Der Austausch der Palmen hat keine zusätzlichen Kosten zur Folge. Da sie zudem robust und pflegeleicht sind, entfallen Pflegekosten weitgehend.
Die Genügsame aus der Südsee
Die Howea forsteriana ist auf den Lord-Howe-Inseln (bei Australien) beheimatet. Den Namen Kentia verdankt sie der Hauptstadt dieser Inseln. In ihrer Heimat erreicht sie eine Höhe von bis zu 17 m. Der Stamm ist bei jungen Palmen grün mit deutlichen, von alten Blattscheideresten herrührenden Ringen und bei älteren Palmen grau mit weniger deutlichen Ringen. Die Blätter dieser Fiederpalme sind sehr elegant und hängen leicht über. Sie besitzt als Jungpflanze Blätter mit relativ wenigen, breiten Fiedern, deren Anzahl mit dem Alter zunimmt. Die Wedel inklusive Blattstiel sind jedoch schon bei Jungpflanzen sehr lang und begründen den eleganten Habitus der Howea. (Quelle: pflanzenlexikon.de)
Bern, 29. Februar 2016 Parlamentsdienste