Das wichtigste Gebäude der Schweizer Politik ist am Wahlsonntag ein offenes Haus: Medienschaffende können am 20. Oktober 2019 aus dem Bundeshaus über die eidgenössischen Wahlen berichten, Besucherinnen und Besucher erhalten einen Blick hinter die Kulissen und die letzte Gelegenheit, die Ausstellung «100 Jahre Proporz» zu besichtigen.

​Am 19. Oktober 2015 leuchteten erstmals an einem Wahlsonntag die Lichter im Parlamentsgebäude. Wandelhalle und Vorzimmer wurden zu TV- und Radiostudios, Sitzungszimmer zu Arbeitsräume für Journalistinnen und Journalisten. Dieses Jahr werden die Türen des Bundeshauses wiederum am Wahlsonntag geöffnet sein - nicht nur für die Medienschaffenden, sondern auch für das Publikum. Die Verwaltungsdelegation (VD) der Eidgenössischen Räte hatte der «doppelten Nutzung» des Bundeshauses zugestimmt.

Die Parlamentsdienste öffnen das Bundeshaus für Besucherinnen und Besucher am 20. Oktober 2019 auch deshalb, weil der Nationalrat vor 100 Jahren erstmals nach dem Proporzwahlrecht gewählt worden war. Die Ausstellung «100 Jahre Proporz» erinnert daran. Sie ist am Wahlsonntag zum letzten Mal zu sehen. Ungewöhnliche Themen-Rundgänge durch das Gebäude ergänzen das Publikumsprogramm.

Die Details werden am Ende September auf www.parlament.ch und Facebook veröffentlicht. Interessierte können sich dort online anmelden. Eine freie Besichtigung des Parlamentsgebäudes ist jedoch nicht möglich.

Die Sender der SRG sowie private TV-Stationen werden Teile ihrer Wahlberichterstattung aus den Vorzimmern von National- und Ständerat senden – unter anderem auch die «Elefantenrunden» mit den Präsidentinnen und Präsidenten von Parteien und Fraktionen. Die Wandelhalle steht allen Medienschaffenden für Interviews zur Verfügung und in Sitzungszimmern können sie ihre Arbeitsplätze einrichten.

Informationen für Medienschaffende

Journalistinnen und Journalisten mit elektronischem Zutrittsausweis fürs Parlamentsgebäude müssen sich nicht zusätzlich akkreditieren. Alle anderen interessierten Medienschaffende müssen wie üblich eine Tagesakkreditierung beantragen. Zusätzliche Informationen werden Anfang September auf www.parlament.ch publiziert.