Das Treffen bot eine gute Gelegenheit, die Beziehungen der Schweizer Bundesversammlung zum Europäischen Parlament zu vertiefen. Die beiden Parlamente teilen die gleichen demokratischen Werte und setzen sich gemeinsam dafür ein, die Bürgerrechte zu schützen und die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. In Zeiten, in denen diese Werte international immer stärker unter Druck kommen, bekräftigen die Schweiz und die Europäische Union (EU) durch ihren interparlamentarischen Dialog den Willen, diese Werte zu schützen und zu stärken.
Neben der parlamentarischen Zusammenarbeit thematisierten Eric Nussbaumer und Roberta Metsola auch die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU vor dem Hintergrund der laufenden Verhandlungen des Bundesrates und der Europäischen Kommission über ein neues Paket bilateraler Abkommen zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des bilateralen Weges. Die beiden versicherten, sich im Hinblick auf ein besseres gegenseitiges Verständnis für einen konstruktiven Dialog zwischen der Schweizer Bundesversammlung und dem Europäischen Parlament einzusetzen, auch wenn die beiden Organe nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt sind. Nationalratspräsident Nussbaumer äusserte die Hoffnung, dass die Gespräche in näherer Zukunft zu einer für beide Seite vorteilhaften Lösung führen. Eric Nussbaumer und Roberta Metsola tauschten sich ferner über die parlamentarischen und demokratischen Verfahren aus, die das künftige Abkommenspaket durchlaufen muss, bis es in Kraft treten kann.
Der Nationalratspräsident wies darauf hin, wie wichtig der interparlamentarische Dialog für die Festigung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU ist, da er Vertrauen schaffe und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit eröffne. Eric Nussbaumer und Roberta Metsola äusserten den Wunsch, dass diese Zusammenarbeit künftig ausgebaut wird.