Die Verwaltungsdelegation hat die WTO-Ausschreibung der Gastronomie im Parlamentsgebäude freigegeben und die Zusammensetzung der Jury festgelegt. Sie wurde zudem über die Arbeiten an der Machbarkeitsstudie für das «Informationszentrum Bundeshaus» am Bundesplatz informiert.

Das Parlamentsgebäude verfügt über eine eigene Gastronomie, die von einem externen Dienstleister (heute Zürcher Frauenverein) betrieben wird. Dazu gehören ein Restaurant (Galerie des Alpes), eine Cafeteria und diverse Caterings im Parlamentsgebäude. Die Dienstleistung muss regelmässig ausgeschrieben werden und verschiedensten Anforderungen des Parlamentsbetriebs gerecht werden. Die Verwaltungsdelegation hat dazu entsprechende Eckwerte definiert und die Ausschreibungsunterlagen für das WTO-Verfahren zur Kenntnis genommen. Die Ausschreibung ist für Mitte September vorgesehen, die Betriebsaufnahme des Anbieters für Anfang Januar 2027. Die Jury wird sich aus einem Delegierten der Verwaltungsdelegation, Ständerat Stefan Engler, drei weiteren Ratsmitgliedern, zwei Vertretern der Parlamentsdienste und einem Vertreter des Bundesamtes für Bauten und Logistik (BBL) zusammensetzen.

Machbarkeitsstudie für e​in «Informationszentrum Bundeshaus» am Bundesplatz

Die Verwaltungsdelegation hat an ihrer Sitzung vom 15. November 2024 beschlossen, in Zusammenarbeit mit dem BBL eine Machbarkeitsstudie für ein externes Informations- und Besucherzentrum am Bundesplatz 2 durchzuführen. Ziel ist es, den jährlich rund 100'000 Besucherinnen und Besuchern mehr Raum zu bieten und der hohen Nachfrage mit einem zeitgemässen, niederschwelligen Informationsangebot besser gerecht zu werden. In der Zwischenzeit wurde mit der Immobilieneigentümerin IGIMO AG sowie der UBS als Mieterin des Gebäudes am Bundesplatz 2 eine Absichtserklärung für eine Miete unterzeichnet.

Für die Machbarkeitsstudie wurden das Architekturbüro Ernst Niklaus Fausch Partner AG sowie die Szenografie-Agentur Bellprat Partner AG beauftragt. In enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern entwickeln sie das Nutzungskonzept, entwerfen eine erlebnisorientierte Szenografie, prüfen erforderliche bauliche Massnahmen und ermitteln die voraussichtlichen Kosten. Die Verwaltungsdelegation wurde an der Sitzung über den Stand der Arbeiten informiert. Sie nahm zur Kenntnis, dass die Abklärungen planmässig verlaufen und die Machbarkeitsstudie wie vorgesehen im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden soll. Die Kostenberechnungen erfolgen in den nächsten Schritten und werden der Verwaltungsdelegation anschliessend unterbreitet.

Die Verwaltungsdelegation tagte am 22. August 2025 unter dem Präsidium von Ständeratspräsident Andrea Caroni in Lenzburg.