Die Kommission beantragt ihrem Rat, dem Verpflichtungskredit in Höhe von 12,75 Millionen Franken zuzustimmen, um die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2020 in Dubai sicherzustellen.

​Wie die Bilanz der Expo 2015 in Mailand zeigt, sind Weltausstellungen in politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht von Interesse für die Schweizer Aussenpolitik. Die erste in der arabischen Welt organisierte Weltausstellung soll von Oktober 2020 bis April 2021 in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter dem Motto «Den Geist verbinden, die Zukunft bauen» stattfinden. Das Budget für den Schweizer Pavillon beträgt rund 15 Millionen Franken, wovon die Hälfte von Sponsoren getragen wird. Mit 16 zu 2 Stimmen bei 5 Enthaltungen beantragt die Kommission, dem Verpflichtungskredit zuzustimmen.

Sie nahm zunächst von den Einzelheiten der Schweizer Teilnahme Kenntnis und diskutierte dann darüber, wie ein Werteaustausch zwischen der Schweiz und dem Gastland gefördert werden könnte. Die Kommission hielt zudem fest, dass sie die Entwicklung der internationalen Beziehungen in der Region verfolgen möchte.

Weitere Geschäfte der Kommission

Die Kommission hat sich zur Strategie Berufsbildung 2030 konsultieren lassen. Die Strategie soll helfen, die Qualität und Attraktivität des dualen Bildungssystems zu halten. Die Kommission unterstützt im Grundsatz die darin enthaltenen strategischen Leitlinien. Verschiedene Stimmen empfehlen jedoch dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), die Strategie anzupassen. Angeregt wird unter anderem, die Leitlinien an konkrete Lösungsansätze zu koppeln, die Rolle der Berufsbildung im gesamten Bildungssystem zu verorten sowie dem Gedanken der dynamischen Entwicklung der Berufsbildung stärker Rechnung zu tragen.

Die Kommission hat sich ausserdem mit der Revision von drei Sportverordnungen befasst. In diesem Zusammenhang hält sie insbesondere fest, dass ihr die Einhaltung der Ethik-Charta des Bundesamts für Sport (BASPO) sehr wichtig ist und Organisationen, welche sich nicht an deren Inhalte halten, keine Bundesgelder erhalten sollen.

Anlässlich ihrer Auswärtssitzung im Kanton Luzern hat die Kommission sich ausserdem mit Regierungsrat Reto Wyss, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements über verschiedene Themen, die in ihren Kompetenzbereich fallen ausgetauscht. Des Weiteren besuchte die WBK-N verschiedene regionale Institutionen: Zum einen das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, welches als meistbesuchtes Museum der Schweiz auch eine wichtige Rolle in der Wissensvermittlung spielt; zum anderen die Hochschule Luzern – Design & Kunst in Emmen, die einzigartige und innovative Studiengänge anbietet; und zuletzt das Betagtenzentrum Emmenfeld, welches sich insbesondere im Bereich der Berufsbildung äusserst engagiert zeigt. Hierbei fand auch ein Treffen mit dem dortigen Gemeinderat statt.

Die Kommission hat am 17./18. August 2017 unter dem Vorsitz von Nationalrat Felix Müri (SVP, LU) und teilweise im Beisein des Bundesrates Didier Burkhalter in Luzern getagt.