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​Barchi, Pier Felice​PLR19.08.2018​Pier Felice Barchi è morto domenica mattina nella sua casa a Manno. Aveva 89 anni, essendo nato l'11 maggio del 1929 a Locarno. Avvocato -aveva aperto il suo studio legale nel 1958- è stato presidente del Partito liberale radicale ticinese, dal 1978 quando prese il posto di Luigi Generali al 1988 quando gli succedette Fulvio Pelli.
È stato anche deputato in Gran Consiglio, per quattro legislature fino al 1975, presidente nel 1973, e in Consiglio nazionale per tre mandati dal 1971 al 1983, quando rinunciò a ricandidarsi.l PLRT lo aveva proposto in quell'anno per una poltrona in Consiglio federale. Ottenne 19 voti, ma venne eletto Jean-Pascal Delamuraz.
​Philipona, Jean-Nicolas​PLR15.08.2018​L'ancien conseiller national fribourgeois libéral-radical Jean-Nicolas Philipona est décédé mercredi des suites d'un malaise cardiaque, selon un avis mortuaire. Il avait 75 ans. Agriculteur à Vuippens (FR), Jean-Nicolas Philipona avait été conseiller national de 1987 à 1999. Il avait également été président de la communauté d'action Lignum Fribourg, de l'Union des paysans fribourgeois et de l'interprofession du Vacherin fribourgeois. L'annonce de son décès a été révélée jeudi par les médias fribourgeois.
​Schönenberger, Jakob​CVP01.08.2018​Am 1. August ist Jakob Schönenberger 87-jährig verstorben. ​Der promovierte Jurist und Rechtsanwalt sass von 1979 bis 1991 für die CVP im Ständerat. Seine politische Karriere begann er 1961 als Gemeinde­ammann von Kirchberg. Dort war er unter anderem treibende Kraft bei der Entwicklung des Industriegebietes in Bazenheid sowie der Umfahrung von Bazenheid. Das Amt hatte er bis 1976 inne.
Von 1978–1996 präsidierte er zudem den Verband der Schweizerischen Bekleidungsindustrie
Auf Bundesebene befasste sich Schönenberger vorwiegend mit finanz- und miltärpolitischen Fragen. 1985 wurde der Toggenburger in den Schweizerischen Bankrat gewählt, den er von 1993–1999 auch präsidierte.
​Zwingli, Walter​FDP10.07.2018​Der St. Galler alt Nationalrat Walter Zwingli (FDP) ist am 10. Juli im Alter von 92 Jahren gestorben. Zwingli gehörte dem Nationalrat von 1984 bis 1991 an.
Der gelernte Landwirt und Ingenieur-Agronom war von 1958 bis 1977 Direktor der kantonalen Landwirtschaftsschule Custerhof in Rheineck, danach bis 1984 Leiter der Landwirtschaftsschule Rheinhof in Salez SG. Von 1981 bis 1989 war er Präsident des St. Gallischen Bauernverbands. Zwingli sass für die FDP von 1976 bis 1984 im St. Galler Kantonsrat, dann wurde er in den Nationalrat gewählt, dem er bis 1991 angehörte.
​Sieber, Ernst​EVP19.05.2018​Alt Nationalrat Ernst Sieber ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Sieber wurde 1927 in Horgen ZH geboren. Nach Erfahrungen als Bauernknecht in der Westschweiz studierte er in den 1950er-Jahren an der Uni Zürich Theologie. Nach einem Einsatz als Vikar in den Slums von Paris übernahm er 1956 für zehn Jahre die Pfarrei in Uitikon-Waldegg ZH und war von 1967 bis zur Pensionierung 1992 Pfarrer der evangelischen Kirchgemeinde Zürich-Altstetten.
Sieber hatte sich als Seelsorger, EVP-Nationalrat (1991 bis 1995) und als Kopf seines Sozialwerks für Obdachlose, Randständige und Süchtige eingesetzt. In den frühen 1960er-Jahren begründete Sieber sein Image als Obdachlosenpfarrer. Im Zürcher «Seegfrörni»-Winter 1963 scharte er erstmals im grossen Stil Obdachlose um sich und erhielt dafür von der Stadt Zürich den Bunker am Helvetiaplatz.
Über die Jahre entstanden diverse Einrichtungen für Randständige. Erst 1988 erhielten die verschiedenen Anlauf- und Beratungsstellen mit der Gründung der «Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber» ein gemeinsames Dach. Sein kompromissloses Engagement für die Randständigen wurde auch von der Stadt Zürich gewürdigt, die ihm als Anerkennung für seine Verdienste 2013 das Staatssiegel überreichte.
Tschäppät, ​Alexander​SP04.05.2018​Der langjährige Berner Stadtpräsident und amtierende Nationalrat Alexander Tschäppät erlag mit 66 Jahren einem Krebsleiden. Alexander Tschäppät studierte Rechtswissenschaft und wurde Fürsprecher. Er war von 1982 bis 2000 Gerichtspräsident in Bern, daneben von 1993 bis 2005 Präsident des Schweizerischen Kaufmännischen Verbands. Von 1979 bis 1991 gehörte er dem stadtbernischen Parlament an.
2001 wurde er in die Stadtregierung gewählt. Dort übernahm er zunächst die Direktion für Planung, Verkehr und Tiefbau. 2004 folgte die Wahl zum Stadtpräsidenten. Das Amt hatte er bis 2016 inne. Alexander Tschäppät setzte sich besonders mit Fragen der Stadtentwicklung, Kultur, Bildung und Chancengleichheit auseinander. Zu den Projekten, an denen er massgeblich beteiligt war, zählen der neugestaltete Bundesplatz, der 2007/2008 umgebaute Bahnhofplatz, das Zentrum Westside und das Tram Bern-West.
Tschäppät war von 1991 bis 2003 ein erstes Mal Mitglied des Nationalrats. 2011 verpasste er die Wiederwahl und konnte erst nachrutschen als sein Bieler Parteikollege Hans Stöckli in den Ständerat wechselte. Bis zu seinem Tod war Tschäppät Mitglied der Grossen Kammer.
​Scheidegger, Urs​FDP13.04.2018​Im Alter von 74 Jahren ist am 13. April 2018 in Solothurn der ehemalige FDP-Nationalrat und Solothurner Stadtpräsident Urs Scheidegger verstorben. Urs Scheidegger wurde 1981 zum Stadtammann von Solothurn gewählt und hatte dieses Amt bis 1993 inne. In seiner Amtszeit wurde der Bau des Parkhauses Baseltor und des Schulhauses Brühl vorangetrieben sowie der Friedhofplatz von Autos befreit. Ebenfalls wurde das Begegnungszentrum Altes Spital umgebaut. 1987 wurde Urs Scheidegger in den Nationalrat gewählt, dem er bis 1993 angehörte. Nach dem Ende seiner politischen Tätigkeiten wirkte er während vier Jahren, von 1993 bis 1997, als Direktor des Bundesamtes für Flüchtlinge.
​Grendelmeier, Verena​LdU27.03.2018​Die Zürcher Alt LdU-Nationalrätin Verena Grendelmeier ist im Alter von 79 Jahren in Zürich einem Herzversagen erlegen. Die 1939 in Küsnacht geborene sozial-liberale Politikerin war neben ihrer Politikkarriere auch als TV-Journalistin und Theaterschaffende in Bern und Deutschland tätig. Die ausgebildete Primarlehrerin sass zunächst im Zürcher Kantonsparlament (1973 bis 1979) und von 1983 bis 1999 im Nationalrat. Ab 1992 präsidierte sie die LdU-Fraktion. Sie war die letzte weibliche Vertreterin des 1999 aufgelösten Landesrings der Unabhängigen im Bundesparlament. Zu ihrem grössten politischen Erfolg zählten Mitte der 1990er Jahren Vorstösse zu nachrichtenlosen Vermögen auf Schweizer Konten. Grendelmeier lieferte damit im Parlament wesentliche Anstösse zur Aufarbeitung der Geschichte der Schweiz während des zweiten Weltkriegs und zur Einsetzung der entsprechenden Bergier-Kommission.
​Camponovo, Geo​FDP25.03.2018​Domenica 25 marzo 2018 è deceduto Geo Camponovo. Geo Camponovo spiega perché ha deciso di ritirarsi dal Nazionale dopo soli 4 anni di RSI/TG del 07/06/1995. Camponovo frequentò le scuole elementari a Chiasso ed il ginnasio a Mendrisio. Conseguì la maturità commerciale a Bellinzona ed il dottorato in scienze economiche all'Università di Berna nel 1960. Poi fu segretario della Verzasca SA a Lugano fino al 1968, anno in cui aprì uno studio fiduciario a Chiasso, città alla quale fu sempre molto legato. Il faccia a faccia tra Geo Camponovo e Flavio Maspoli sull'adesione allo SEE di RSI/Quotidiano del 06/11/1992. Definito un «radicale liberale», Camponovo fu a lungo granconsigliere e poi consigliere nazionale dal 1991 al 1995. Era una figura dell’economia - aveva 65 mandati in consigli d'amministrazione, quando venne eletto a Berna, un record - ma con una sensibilità di sinistra.
​Nef, Georg​FDP23.02.2018​Am 23. Februar 2018 ist im Alter von 91 Jahren der ehemalige St. Galler Kantons- und Nationalrat Georg Nef verstorben. Georg Nef begann seine politische Karriere 1954 als Schulpräsident in Hemberg. Während 31 Jahren wirkte er als Gemeinderat in Hemberg und führte die Gemeinde von 1968–1992 als Gemeindeamman. In die gleiche Zeit fiel seine Wahl in den Kantonsrat des Kantons St. Gallen, dem er von 1969–1972 angehörte. Während vier Legislaturen, von 1971–1987, übte er zudem das Amt des Nationalrats aus. In seiner parlamentarischen Tätigkeit auf nationaler Ebene setzte er sich vor allem für die Bergbevölkerung sowie für energiepolitische und ökologische Anliegen ein.
​Knüsel, Peter​FDP13.02.2018​Im Alter von 95 Jahren ist am 13. Februar 2018 der ehemalige Luzerner Regierungs- und Ständerat Peter Knüsel verstorben. Der studierte Agraringenieur wirkte in den Jahren 1950–1958 als Lehrer an der landwirtschaftlichen Fachschule Willisau. Von 1959–1969 leitete er die Ackerbaustelle des Kantons Luzern. In seiner Funktion als Regierungsrat stand er 1969–1981 dem Volkswirtschaftsdepartement den Kantons Luzern vor. In die Zeit seiner Regierungstätigkeit fiel auch das Mandat als Ständerat des Kantons Luzern, das er von 1971–1987 inne hatte. Die Schwergewichte seiner Tätigkeit setzte der liberale Politiker in der Land- und Forstwirtschaft, der regionalen Entwicklungsförderung, beim Naturschutz sowie in der Energiepolitik.
​Weder, Hansjürg​LdU07.01.2018​Am 7. Januar 2018 ist der ehemalige Basler Nationalrat und Umweltschützer Hansjürg Weder im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Freiwirtschafter und gelernte Kaufmann machte sich in der Region Basel einen Namen als einer der führenden Exponenten im Kampf gegen das geplante Atomkraftwerk in Kaiseraugst.
Als Mitgründer, erster Präsident und Mitglied des innersten Zirkels der Bürgerinitiative NWA («Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke») vertrat er den Landesring der Unabhängigen von 1980 bis 1992 im Basler Grossen Rat und von 1983 bis 1995 im Nationalrat. In seiner parlamentarischen Tätigkeit kämpfte er ganz allgemein für Umwelt- und Tierschutzanliegen, aber auch für eine neue Geld- und Bodenordnung.