Name, VornameParteiDatum 
​Götsch, Ulrich​SP05.11.2017

​Am 5. November ist der ehemalige Zürcher SP-Nationalrat Ulrich (Ueli) Götsch im Alter von 92 Jahren gestorben. Ulrich Götsch gehörte dem Nationalrat von 1963 bis 1971 an.

Nach seiner Lehre als Feinmechaniker trat er Stellen im Ausland an. Zurück in der Schweiz wurde er Sekretär der Gewerkschaft VHTL. Von 1962 bis 1968 war er Sekretär der SP des Kantons Zürich. Danach baute er den Arbeiter-Zeitungs-Ring auf. 1971 wechselte er zum Schweizer Fernsehen als Leiter der Abteilung Information. 1980 wurde er Hauptabteilungsleiter Information und Politik. Ein Jahr später übernahm er bis 1983 die Leitung des Inlandmagazins «CH».

Seine politische Karriere begann Ulrich Götsch als SP-Gemeinderat der Stadt Zürich, dem er von 1959–1963 angehörte. Von 1964–1968 sass er im Kantonsrat. Gleichzeitig hatte er ab 1963 auch das Nationalratsmandat inne, das er 1971 mit der Wahl zum Leiter der Abteilung Information des Schweizer Fernsehens abgeben musste.

​Suter, Marc F.​FDP11.10.2017​Der ehemalige Berner FDP-Nationalrat Marc F. Suter ist am 11. Oktober mit 64 Jahren verstorben.
Suter gehörte dem Nationalrat von 1991 bis 2003 an sowie während neun Monaten des Jahres 2007. Er war der erste Nationalrat im Rollstuhl; im Zentrum seines politischen Engagements stand die Gleichstellung von Menschen mit einer Beeinträchtigung.
Suter gehörte zudem der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats an. Als Gründungspräsident der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (NEBS) setzte er sich für ein gutes Verhältnis der Schweiz zur EU ein.
Dritter Pfeiler seines politischen Engagements war die Energiepolitik, wie es in einem Nachruf heisst, den ein ehemaliger Mitarbeiter Suters der Nachrichtenagentur sda zur Verfügung stellte. Suter habe schon früh auf die Solarenergie gesetzt.
Marc F. Suter war ab 1981 als selbständiger Rechtsanwalt und Notar tätig. In mehreren KMUs war er Mitglied des Verwaltungsrats. 1986 wurde er für die FDP in den bernischen Grossen Rat gewählt, den er 1991/92 präsidierte.
Ducret, Robert​PLR28.09.2017

L'ancien conseiller d'Etat genevois Robert Ducret est décédé à l'âge de 90 ans. Grand ami politique de Jean-Pascal Delamuraz, dont il avait aussi été le rival à la course au Conseil fédéral, ce spécialiste des finances avait notamment oeuvré au Conseil des Etats.

M. Ducret est décédé jeudi et ses obsèques auront lieu jeudi prochain, a affirmé dimanche à l'ats le président du PLR genevois Alexandre de Senarclens, confirmant une information en ligne de la Tribune de Genève. "C'est une page de l'histoire du canton qui se tourne", dit-il.
Il relève le rôle important de Robert Ducret, épris de politique, sur les questions de propriété et sur la mensualisation des impôts cantonaux et communaux à Genève. "Peu de gens auront eu une aussi belle carrière politique", dit encore l'actuel candidat au gouvernement genevois. M. Ducret l'avait précédé à la présidence de ce qui s'appelait encore le Parti radical-démocratique (PRD) de 1968 à 1971.

Plusieurs personnalités ou sa section locale PLR saluent un homme de grande qualité. Les hommages sur les réseaux sociaux dépassaient par ailleurs le simple camp politique du radical. Le candidat PS au Conseil d'Etat Thierry Apothéloz a notamment salué "sa passion immuable pour Genève".

Offensive TVA

Elu pour la première fois au conseil municipal de Carouge (GE) au milieu des années 50, Robert Ducret siégera dans ce cénacle pendant 18 ans. Avant de franchir quasiment tous les degrés du pouvoir. Député de 1965 à 1977, période pendant laquelle il est responsable de la loi sur les transports publics, il accède ensuite au gouvernement. Il restera à la tête des finances et des contributions genevoises pendant 12 ans.

A la même période, dès 1983, il est élu pendant huit ans au Conseil des Etats. La même année, il souhaite entrer au Conseil fédéral mais est largement battu dès le premier tour par son ami politique de longue date, le Vaudois Jean-Pascal Delamuraz.

Comme sénateur, M. Ducret dirige la commission des finances et participe notamment à la préparation du lancement de la TVA. Après son retrait de la scène fédérale, il est encore chargé de différents mandats, comme l'accueil des réfugiés ou la médiation dans un conflit du travail à Genève.

Salvioni, Sergio​PLR27.08.2017L'ancien conseiller national et aux Etats Sergio Salvioni (PLR/TI) est décédé dimanche dans un hôpital de Locarno (TI) après une longue maladie, a indiqué lundi sa famille. Il avait récemment fêté ses 90 ans.
Avocat et notaire, M. Salvioni a siégé sous la bannière libérale-radicale d'abord au Grand Conseil tessinois (1971-1987), puis au Conseil national (1983-1991) et au Conseil des Etats (1991-1995).
Le politicien a aussi présidé l'Entreprise électrique tessinoise (AET) entre 1989 et 1997. En 1986, Sergio Salvioni avait été nommé par le gouvernement philippin comme son représentant légal en Suisse pour récupérer les fonds déposés dans le pays par l'ex-président Ferdinand Marcos.
​Maeder, HerberetParteilos23.01.2017​Am 23. Januar ist Maeder kurz vor seinem 87. Geburtstag verstorben. ​
Der Ausserrhoder Herbert Maeder war ein bekannter Fotograf und sass als Parteiloser zwölf Jahre lang im Nationalrat. Er galt als Grüner der ersten Stunde.
Als 1983 der parteilose Herbert Maeder in Ausserrhoden in den Nationalrat gewählt wurde, war dies eine kleine politische Sensation. Es war ihm gelungen, der SP einen Sitz wegzunehmen. In Bern schloss sich Maeder der LdU-Fraktion an.
Der Bergsteiger und Fotojournalist politisierte als Landschaftsschützer und kämpfte in vorderster Reihe für die Rettung der Greina-Hochebene. Später wurde er Präsident der Greina-Stiftung. Er unterstützte die Gegnerschaft gegen den Flugplatz Altenrhein, war gegen den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen und engagierte sich im Nationalrat für Gewässerschutz und Landschaftsrappen. In eindrücklichen Voten wehrte er sich gegen den alltäglichen Rassismus in der Schweiz.
Sein grosses Thema als Fotograf waren die Berge - in der Ostschweiz, aber auch in Afghanistan. Maeder veröffentlichte mehrere erfolgreiche Bildbände. 2010, anlässlich seines 80. Geburtstags, zeigten vier Museen in Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen sein Schaffen in einer Gesamtschau.
Vischer, DanielGrüne17.01.2017Der ehemalige Zürcher Nationalrat Daniel Vischer starb am 17. Januar 2017, einen Tag nach seinem 67. Geburtstag, an den Folgen seiner Krebserkrankung.
Politisiert hat der gebürtige Basler von Jugend an. Am 16. Januar 1950 als Sohn einer noblen Basler Familie geboren, stieg Vischer im jugendlichen Alter bei den Progressiven Organisationen der Schweiz (Poch) ein. 1973 wurde er ins Zentralsekretariat der Partei berufen. Im gleichen Jahr zog er von Basel nach Zürich und widmete sich in den nächsten Jahren hauptberuflich der Politik.
1983 wurde er in den Zürcher Kantonsrat gewählt. Nach Auflösung der Poch wechselte er 1990 zu den Grünen und war von 1999 an Chef der grünen Kantonsratsfraktion. Von 2000 bis 2005 engagierte er sich als Verfassungsrat für die neue Zürcher Kantonsverfassung.
Nach 20 Jahren im Kantonsrat gelang ihm 2003 der Sprung nach Bern. Sowohl im Kantonsrat als auch im Nationalrat war Vischer weit entfernt davon, ein Hinterbänkler zu sein. Seine leidenschaftliche Debattierlust, seine Scharfzüngigkeit, seine rhetorische Brillanz und gleichzeitig seine Bereitschaft, andere Meinungen gelten zu lassen, machten ihn zum Inbegriff des engagierten, über die Parteigrenzen hinaus geschätzten Parlamentariers.