Eine Delegation der Bundesversammlung weilt vom 14. bis 17. November 1999 zu einem offiziellen Besuch in Estland. Die von Ständeratspräsident René Rhinow angeführte Delegation wird sich zu Gesprächen mit Toomas Savi, dem Präsidenten des Riigikoku (das estländische Parlament), sowie mit dem Staatspräsidenten Lennart Meri treffen.

Die schweizerische Delegation folgt damit einer Einladung des Riigikoku. Sie setzt sich aus Ständeratspräsident René Rhinow (R, BL), Hanspeter Seiler (V, BE), Vizepräsident des Nationalrates, Nationalrätin Angeline Fankhauser (S, BL), Nationalrat Gerold Bührer (R, SH) sowie den Ständeräten Peter Bieri (C, ZG) und Thomas Onken (S, TG) zusammen. Die Delegation wird von Christoph Lanz, Sekretär des Ständerates, begleitet.

Ebenfalls auf dem Programm stehen Gespräche mit Regierungschef Mart Laar und Mitgliedern der Kommission für auswärtige Angelegenheiten, der Wirtschafts- und der Finanzkommission sowie mit Vertretern der verschiedenen Fraktionen.

Kern der Gespräche bilden die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, ihre Beziehungen zur Europäischen Union, die Sicherheit in Europa sowie Fragen in bezug auf die Behandlung von Minderheiten.

Dieser Besuch erfolgt im Rahmen der Beziehungen, welche die Bundesversammlung mit ausländischen Parlamenten pflegt. Diese Kontakte ermöglichen einen vertieften Einblick in die Probleme anderer Länder, was für den Gesetzgeber in unserer zunehmend vernetzten Welt unerlässlich ist. Ausserdem bieten sie Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, die Grundzüge unseres staatspolitischen Systems zu erläutern und ein Beziehungsnetz zu knüpfen, von dem die Schweiz auf internationaler Ebene profitieren kann.

Bern, 12.11.1999    Parlamentsdienste