Die 21. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP21) in Paris ist von besonderer Bedeutung, da sie zu einem neuen globalen Klimaabkommen führen soll. Ziel des Parlamentariertreffens, das am 5. und 6. Dezember in den Räumlichkeiten der Nationalversammlung und des Senats stattfand, war es, die Rolle der Parlamente hervorzuheben, kommt diesen doch insofern eine Schlüsselrolle zu, als sie für die Erarbeitung der nationalen Gesetzgebungen, die Verabschiedung der Budgets und die Überprüfung der Regierungstätigkeit zuständig sind.
In ihrer Schlusserklärung bekräftigten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier, dass die Welt vor grossen Herausforderungen steht. Diese Erklärung soll in den Anhang der Schlussakte der Pariser Konferenz aufgenommen werden. Zudem wurde an diesem Treffen ein Entwurf für einen Parlamentarier-Aktionsplan zum Thema Klimawandel diskutiert, der den zuständigen IPU-Instanzen vorgelegt werden soll.
Ständeratspräsident Comte nahm in Paris auch an der Eröffnung der Ausstellung «Solutions COP21» teil. Diese öffentliche Ausstellung findet vom 4. bis 10. Dezember 2015 im «Grand Palais» statt. Die Schweiz ist dort mit einem Stand vertreten, an welchem staatliche und private Akteure konkrete Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels präsentieren.
Schliesslich nutzte Ständeratspräsident Comte seinen Aufenthalt in Paris, um das Solarboot «Race for Water», das ehemalige «Planet Solar», zu besichtigen. Dieses Solarboot ist das erste seiner Art, das die Welt ohne Verwendung fossiler Energie umrundet hat. Es dient der wissenschaftlichen Meeresforschung und setzt dabei im Kampf gegen den Plastikmüll im Meer namentlich Schweizer Technologie ein.
Bern, 7. Dezember 2015 Parlamentsdienste