Unter dem Titel «Wandelhalle – Gespräche über Parlament und Politik» lancieren die Parlamentsdienste am 28. Januar 2019 eine öffentliche Veranstaltungsreihe. Sie beleuchtet wenig bekannte Aspekte und vertieft aktuelle Fragen rund um den Parlamentarismus. Zum Auftakt diskutieren Nationalratspräsidentin Marina Carobbio, der Politikwissenschaftler Fabrizio Gilardi und alt Nationalrätin Judith Stamm über «Frauen im Parlament».

Die Lobby des Nationalratssaals wird neu auch zu einem Diskussionsforum. Ab Ende Januar laden die Parlamentsdienste regelmässig zu Gesprächen in der Wandelhalle ein, die vor Publikum und professioneller Gesprächsleitung stattfinden. Am Ort des Geschehens wollen die Parlamentsdienste der interessierten Bevölkerung die Bundesversammlung in ihrer Themenvielfalt näherbringen, Unbekanntes, Hintergründiges beleuchten und aktuelle Fragen vertiefen.

Für die ersten drei Veranstaltungen (siehe Detailprogramm) greifen die Organisatoren drei Artikel der jüngst publizierten Fachzeitschrift «Traverse» auf, die sich mit wichtigen Entwicklungen im schweizerischen Parlamentarismus befasst. Der erste Anlass widmet sich der Frage, wieweit der Eintritt der Frauen in die Männerbastion die Bundespolitik beeinflusste. Stellung auf dem Podium beziehen Nationalratspräsidentin Marina Carobbio, der Politikwissenschaftler Fabrizio Gilardi sowie Judith Stamm.

Im Februar diskutieren Bundesrat Ignazio Cassis, Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, sowie Georg Kreis, emeritierter Professor der Universität Basel, die Rolle des Parlaments in der Aussenpolitik. Im März fragt sich die Diskussionsrunde – diesmal in französischer Sprache, – ob das schweizerische Milizsystem ausgedient hat. Mit dabei: Raphaël Comte, Ständerat FDP, Alice Glauser-Zufferey (Nationalrätin SVP), André Mach (Professor an der Universität Lausanne) sowie Philippe Schwab, Generalsekretär der Bundesversammlung.

Medienschaffende, die über keinen Zutrittsausweis ins Parlamentsgebäude verfügen, sind gebeten sich zu akkreditieren.