Mitglieder der Aussenpolitischen Kommissionen (APK) der eidgenössischen Räte haben eine Delegation des INTA empfangen, um über den Stand der Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und der EU sowie über das internationale Handelsumfeld zu diskutieren.

Eine Delegation der Aussenpolitischen Kommissionen beider Räte unter der Leitung von Nationalrätin Sibel Arslan, Präsidentin der APK-N, und Ständerat Carlo Sommaruga, Präsident der APK-S, kamen am 31. März 2026 mit INTA-Mitgliedern des Europäischen Parlaments zusammen.

Angesichts der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen erörterten die beiden Delegationen die Initiativen der EU im Bereich der wirtschaftlichen Sicherheit und diskutierten dabei unter anderem über die Massnahmen für die Stahlindustrie und neue Bestimmungen für die Beschaffungsmärkte, die sich auf die Schweiz auswirken könnten. Vor diesem Hintergrund wurden die Perspektiven für die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU im Lichte des neuen Vertragspakets (Bilaterale III) und die entsprechenden Ratifizierungsverfahren thematisiert.

Das Treffen bot auch Gelegenheit, sich über die jeweiligen Handelsbeziehungen mit Partnern auf der ganzen Welt – beispielsweise mit den USA, dem Mercosur und Indien – auszutauschen. Im Weiteren besprachen die Delegationen, wie die Schweiz und die EU im Rahmen der WTO zusammenarbeiten können.

Für die APK-N nahmen neben deren Präsidentin, Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne, BS), Nationalrätin Christine Badertscher (Grüne, BE) sowie die Nationalräte Roland Rino Büchel (SVP, SG), Niklaus-Samuel Gugger (M-E, ZH), Fabian Molina (SP, ZH), Eric Nussbaumer (SP, BL) und Laurent Wehrli (FDP, VD) teil.

Die APK-S wurde vertreten von ihrem Präsidenten, Ständerat Carlo Sommaruga (SP, GE).