Die Kommission machte eine Auslegeordnung der aussenwirtschaftlichen Herausforderungen und Aktualitäten im Berichtsjahr. Ausserdem nutzte die Kommission die Anwesenheit von Bundesrat Schneider Ammann, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, um sich über die wirtschaftspolitischen Konsequenzen der Ablehnung der Unternehmenssteuerreform III zu informieren. Weiter widmete sie sich dem Schwerpunktkapitel des Berichts zu den Chancen und Risiken der Globalisierung und Digitalisierung, sowie den Rahmenbedingungen, die nötig sind, damit die Schweizer Unternehmen in diesem sich rasch verändernden Umfeld wettbewerbsfähig bleiben und an den neu entstehenden Märkten teilnehmen können. Die Kommission anerkennt die Bedeutung dieses Schwerpunktthemas und unterstreicht, dass die Digitalisierung für die Schweiz als rohstoffarme Volkswirtschaft eine Chance darstellen kann. Gleichzeitig weist ein Teil der Kommission darauf hin, dass es wichtig ist, die Ängste und Kritik, die mit dieser Entwicklung einhergehen, ernst zu nehmen und Sorge zu tragen, dass alle Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben können.
Im Rahmen der Beratung des Berichts hat sich die Kommission für die Annahme des Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den Philippinen ausgesprochen. (mit 17 zu 0 Stimmen bei 8 Enthaltungen). Ein Antrag, welcher die Schaffung eines zivilgesellschaftlichen Forums und einen Mechanismus verlangt, welcher einen Dialog über die nachhaltige Entwicklung sichert, wurde mit 16 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt. Weiter beantragte die APK-N ihrem Rat jeweils ohne Gegenstimmen die Annahme eines Handelsabkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Islamischen Republik Iran, die Liste LIX-Schweiz-Liechtenstein im Bereich Informationstechnologiegüter sowie die zolltarifarischen Massnahmen 2016.
Freihandelsabkommen EFTA–Mercosur
Die Kommission unterstützt einstimmig die Leitlinien des Verhandlungsmandats für ein Freihandelsabkommen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und jenen des Gemeinsamen Marktes des Südens (Mercosur), zu welchem sie konsultiert wurde. Die APK-N begrüsst die Aufnahme von sozial- und umweltrechtlichen Bestimmungen in das Abkommen. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass den landwirtschaftlichen Interessen der Schweiz in den Verhandlungen Rechnung getragen werden muss. Grundsätzlich ist sie der Überzeugung, dass mit einem solchen Abkommen die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft in dieser wichtigen Region erhöht werden kann.
Schliesslich beantragt die Kommission der parlamentarischen Initiative Müller Walter. Intensivierung der parlamentarischen Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich (16.475 n) mit 10 zu 8 Stimmen bei 4 Enthaltungen keine Folge zu geben.